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星期三, 十一月 12, 2008

Die Macht der Definition!

Geschichte ist schon lustig, vor allem wenn es mal wieder hier darum gehen soll Irrtümer aufzudecken! So habe ich bereits die Deutschlandweite Verschwörung der Nazibäume aufgedeckt, mich rühmlich und aktiv an der in Deutschland so beliebten Geschichtsfälschung beteiligt und habe am richtigen Ort zur rechten Zeit die richtige Frage gestellt - oder um es kurz zu machen: Ich habe bereits zur Genüge bewiesen, daß es sich hier um einen augezeichneten Geschichtsblog handelt!

Heute soll es aber mal nicht um die gute alte Deutsche Geschichte gehn sondern um Amerika - auch ein immer gern gesehenes Thema in Deutschland, vor allem wenn es um ordentliches Antiamerikanisches Rumgebashe geht! Doch ich wollte Irrtümer aufdecken und nicht nur blind und blöd auf Amerika rumkloppen.

In vielen Verschwörungstheorien wird unter anderem Benjamin Franklin in illustere Kreise gesteckt, doch was meist völlig ignoriert wird ist welche Rolle Abraham Lincoln bei der ganzen Sache spielt. Denn wenn nach der Definition der Demokratie gefragt wird, wird oft die gute alte Gettysburg Address aus dem Hut gezaubert und ein fröhliches: "Of the People, By the People, For the People!" daherzitiert.

Doch wird hier völlig vergessen, daß Linceln ja nicht doof war. Ich meine, wo kommen wir denn hin wenn eine Regierung tatsächlich aus dem Volk stammt und dann noch durch das Volk für das Volk arbeitet. Das wäre ja völlig Verrückt! Das wusste bereits der gute alte Πλάτων als er seinen Σωκράτης in der πολιτεία ganz klar erkennen lässt, daß es ja nicht sein kann daß der doofe Pöbel Politik macht! Vielmehr sollten es doch gerade die sein, die Regieren, die auch wirklich Ahnung davon haben - nämlich die Philosophen!

Und ganz in dieser Tradition hielt auch Lincoln seine Rede in Gettysburg. Schnickschnack von wegen Democracy und dem ganzen of-by-for-Gelabere! In Wirklichkeit sprach Lincoln davon, daß es vielmehr eine Democrazy wäre, wenn denn tatsächlich of-by-for the people regiert würde.

Vielmehr stellte er in diesem rhetorischen Meisterwerk heraus, daß in einer wirklichen Demokratie die Politik vom Pöbel ferngehalten werden müssen, die Leute vielmehr ge- und verkauft werden sollten um sie somit in die Totale Verarmung zu treiben!

Eben: Off the People, Buy the People, Poor the People!

Und damit wäre auch dieser Tag gerettet, dank sei ....dem Gnadenlosen Enthüllungsjornalismus!

星期四, 九月 18, 2008

Stimmen zur Musik

Weil ich mir mal ein wenig Sport gönnen wollte, hat es mich zu den Paralympics nach Beijing verschlagen - einfach so. Es gab keinen bestimmten Grund und auch die Auswahl der zu schauenden Ereignisse war quasi dem Schicksal überlassen. Schlussendlich landete ich beim Rollstuhlrugby und beim Rollstuhltennis.

Rollstuhlrugby spielt sich ein wenig wie Boxautos (im denglischen: Auto-Scooter) mit Ball. Allerdings ist der Ball rund und gespielt wird auf einer Fläche ähnlich eines Handballfeldes. Die Teams bestehen aus jeweils vier Spielern von denen ein bis zwei ein spezielle Funktion haben, nämlich den Gegner am weiterfahren zu hindern. Dazu haben diese Spieler dann bestimmte Vorbauten an ihren Rollstühlen um damit beim Gegner zum Beispiel das Rad ein wenig zu ramponieren.

Und wie sich das gehört habe ich mir natürlich die All Blacks angeschaut die gegen die Australier gespielt haben - wer gewonnen hat? Keine Ahnung! War für mich in dem Moment eher zweit- oder gar dritt- bis viertrangig. Hauptsache es war ein schönes Spiel und das wars auch. Nur der Pausen-DJ hatte sich in seiner Musikauswahl und -zusammenstellung ein wenig zu sehr am chinesischen Popenthusiasmus orientiert und nach der dritten Liedeinspielung wollte ich schon zu einem kleinen Amoklaufansetzten, wurde allerdings liebenswürdigerweise zurückgehalten.

Am nächsten Tag war dann Rollstuhltennis dran. Aber nicht irgendwas sondern die Finalspiele. Und so durfte ich dem Damen-Einzel-Finale beiwohnen das zwischen den Niederlanden und den Niederlanden ausgetragen wurde. Wenigsten mussten die Fans sich hier nicht für ein Land entscheiden - was Tags zuvor beim zweiten Rollstuhlrugbyspiel zwischen Großbritannien und Deutschland zu äußerst hässlichen Szenen führte, inklusive aufwiegeln der eher unbedarften und unbeteiligten chinesischen Zuschauerschaft, die von Fans beider Seiten durch Animation auf deren Seite gezogen werden sollten - Eklig!

Naja, doch ich hatte nicht mit dem Pausen-DJ gerechnet. Zunächst spielte er den üblichen radomisierten Mist, also alles was irgendwie mit Nummer eins oder im weitesten Sinne mit Sport oder Gewinnen oder was auch immer zu tun hat - und hier hat baidu.com wohl ordentlich was ausgespuckt. Und dann war es soweit: Im 3. Satz nach dem dritten Spiel und dem Spielstand von 2:1 für Vergeer gegen Homan wurde in der Spielpause "Let's get it started" von den Balck Eyed Peas gespielt.

Hmmm, der unbedarfte HipHop-Ignorant wird sich jetzt fragen: Und warum ist das jetzt so besonders? - Eigentlich ist es ja nicht wirklich besonders, passt es doch super in die Playlist mit dem schönen Titel "Paralympics Random", außer daß das Orginal des Songs "Let`s get retarded" heißt. Der Aufruf "zurückgeblieben" oder "geistig Behindert" zu werden auf den Paralympics einzuspielen - da hat sich der Pausen-DJ mal richtig was bei gedacht. Hut ab!

und damit sei auch dieser Tag gerettet, dank sei .....dem Pausen-DJ!

星期一, 四月 28, 2008

Wer jetzt?

Weil ich gestern einen etwas wirren Rundumschlag von Wasserspielen über großdeutsche Träumereien bis hin zu einem Kurzausflug in deutschbefindliche Geschichte unternommen habe, dachte ich mir, daß ich Euch, meine liebe Leserschaft, einfach nur kurz darüber informieren, wie sich die Geschichte des Verrats in Deutschland so entwickelte.

Allerdings will ich nicht allzuweit in der Vergangenheit schwelgen und beginne deswegen wiedermal im März in der Paulskirche. Die Nationalversammlung wurde spöttisch auch Professorenparlament genannt und auf die große Frage, wer es denn nun ist, der uns verraten hat, gibt es hier einen schönen Vierzeiler:

"Dreimal 100 Advokaten
– Vaterland, du bist verraten;
dreimal 100 Professoren
– Vaterland, du bist verloren!"


Schön, nicht? Geradezu unschön, dafür aber legendär ist die Dolchstoßlegende, die behauptet, das Deutsche Reich - also das von 1871-1918 - hätte wegen den bösen Bolschewisten und der pazifistischen Stimmung im Mutterland der Kriegstreiber den ersten Weltkrieg verloren. Naja, Deutschland und Pazifismus in einem Satz hat sich noch nie so glaubhaft angehört.

Es hieß allerdings auch, daß es die Sozialdemokraten waren, die uns verraten haben. Später dann fand dieser Spruch eine Renaissance unter anderem bei einem der vielen kleinen StudentInnenaufstände zur Begrüßung der Studiengebühren. Immerhin wurde der Sozialdemokratie ein Mitschuldiger hinzugesellt, den die Grünen waren immerhin "mit dabei"!

Man sollte meinen, die Frage, wer an allem Schuld ist, wäre einfach zu beantworten, aber spätestens seit Guido Knopp wissen wir doch, daß Hitler nicht der Satan ist, bzw. daß Hitler nicht allein den zweiten Weltkrieg angefangen hat: Sonst gäbe es nicht die Unzahl an TV-Produktionen mit malerischen und informativen Titeln wie: Hitlers Helfer, Hitlers Frauen, Hitlers Hunde, Hitlers Spielzeuge, Hitlers Kochrezepte und was weiß ich noch alles.

Hitler war auf jeden Fall nicht allein, denn da waren immer noch Goebbels und Göring! Albert Speer hingegen war - und das wissen wir aus dem Untergang - ein ganz lieber und hatte keine Ahnung, wie übrigens der ganze Rest von Deutschland auch nicht. So gesehen hat das Nazitriumvirat Goebbels-Göring-Hitler (alphabetisch Sortiert, daß sich auch keiner der dreien auf den Schlips getreten fühlt) Deutschland hinters Licht geführt und somit verraten, weswegen ich diesen Verrat als Nazitriumverrat bezeichnen möchte!

Jetzt sollte mir nur noch jemand verraten, was die Moral der ganzen Geschichte ist.

Und doch ist der Tag gerettet, dank sei ....Rudi Carell!

星期三, 八月 15, 2007

Nichtleserbrief!

Danke, Bild, daß Du uns diesen Irrsinn präsentierst. War Deine Kampagne bisher dumm und anmaßend, so wird sie jetzt auch noch unlogisch und verdreht die Wahrheit über das von Dir bekannte Maß. So habe ich beim Anblick des händchenhaltenden Paares Kohl-Mitterand, das in Verbindung mit Wahrheit gebracht wird bisher immer noch schmunzeln können, doch wenn ich in der neuen Kampagne ein Frau sehe, die ein Schild hält auf dem steht: "Ich habe die Pille absichtlich vergessen!", dann frage ich mich, was hat das mit Mut zu tun?

Wäre es nicht wirklich mutig, die Pille nicht heimlich abzusetzen? Oder willst Du, Bild, darauf hinaus, daß es doch mutig ist, seinen Partner zu hintergehen und diesen dann vor vollendete Tatsachen zu stellen? Oder meinst Du, Bild, Verhütung sei Frauensache, und die Nichtverhütung somit auch? Wäre der Spruch: "Ich habe absichtlich Löcher in mein Kondom gestochen!" etwa auch ein Wahrheit, die es verdient mutig ausgesprochen zu werden?

Wenigstens rettest Du mit dieser Dummheit meinen Tag, dank sei .....Dir, Bild!

星期日, 八月 12, 2007

Mangos sind auch nur Bananen!

Gestern bin ich nach einer erholsamen Nacht des morgens erwacht - und in meinem Kopf trällert es so vor sich hin. Als die Restschläfrigkeit so langsam wich und sich mein Denken in der Welt der - mehr oder minder - vernunftbegabten Wesen zurückmeldete, bekam ich auch schlagartig mit, was da in meinem Kopf trällert: Der alte Werbejingle der Fanta Mango!

Fragt mich bitte nicht, wie ich schlafenderweise zu so einer Eingebung gekommen bin, Fakt ist: Es trällerte in Endlosschleife in meinem Hirn. Erst dachte ich darüber nach, ob ich vielleicht die Werbung vor kurzem gesehen habe - aber das war unmöglich, denn diese Werbung lief in den frühen 90ern. Dann dachte ich, daß ich vielleicht in den frühen 90ern aufgewacht bin - aber das ist einfach nur blödsinn. Dann überlegte ich, ob diese ganze Fanta-Mango-Geschichte, inklusive Werbejingel vielleicht insgesamt nur ein Traum war - und hier war ich mir nicht ganz sicher. Und was tut ein Mediengesegneter Mensch? Richtig: im Internet suchen!

Und da kam ich doch auch gleich zu einem kleinen Testbericht von W.Stecher - ob das nun ein echter Name ist, oder ob sich der Herr W. hier sexuell richtig einschätzt, überlasse ich eurer Phantasie. Allerdings konnte mir der kleine Testbericht - der zugegeben etwas veraltet ist (04.09.2002) - in Bezug auf mein Fanta-Mango-Problem weiterhelfen:

Es gab tatsächlich diese Getränk, aber weil es sich in Deutschland nicht so richtig verkaufen wollte (mutmaßlich weil keine deutschen Mangos verarbeitet wurden), wurde es Schnurstracks wieder vom Markt genommen - ein ähnliches Schicksal, wie es die Cherry-Coke erfahren hat. Aber die Cherry-Coke kam wieder zu uns zurück und so auch die Mango-Fanta! - Zumindest war das im Jahr 2002 so. Ich weiß, bisher alles recht banal, aber eine Pointe - ob gut oder schlecht - sollte wenigstens ein wenig vorbereitet werden.

Der Stecher schreibt über die Wiedereinführung der Mango-Brause. Aber auch darüber, daß diese Wiedereinführung erstmals nur in Berlin praktiziert wurde, um zu testen, ob Deutschland reif für Mangos ist. Und er schreibt weiter:

"Mittlerweile ist die Fanta MAngo in fast ganz Ostdeutschland wieder zu kaufen.
Eine aktuelle Stellungnahme von Coca Cola (Sep. 2002) lautet, das eine westdeutsche Einführung vorerst nicht geplant ist.

Ich finde es sehr schade, das dies nicht geplant ist, zumal dies wieder einmal den immer noch bestehenden Ost/West Konflikt
unterstützt, was von einer Milliarden-Firma wie Coca Cola nicht unbedingt unterstützt werden müßte, aber das ist ein anderes Thema."


Oh ja, das ist ein anderes Thema! Aber schön, wie Du, werter Stecher, uns darauf hinweist, daß Coca-Cola Steine für die Mauer in den Köpfen liefert. Mutmaßungen darüber, warum das exotische Gesöff mit dem "leicht karibischen Flair" erstmal nur in Ostdeutschland eingeführt wurde, werde ich mir hier mal verkneifen - sonst kommt noch sowas dabei heraus wie: Die Menschen im Osten haben bewiesen, daß sie zu tiefgreifenden Veränderungen bereit sind. - Nein, nicht mit mir.

Und weil es mir nicht besser geht als anderen habe ich hier auch gleich den Text zum Jingle gefunden. Viel Besser als der Jingle ist aber der Bananbrotsong von Kurt Tuchol...ähh Rolf Zuckowski, der wird in den Kommentaren präsentiert!

Bleibt zum Schluß noch die Frage, ob es sich beim Gedanken an die Mango-Bause jetzt um Nostalgie oder etwa um Neo-Ostalgie handelt?

Und damit ist auch dieser Tag gerettet, dank sei .....jedem einzelnen Stein!

星期二, 六月 12, 2007

War Martin Heidegger ein Nazi?

Diese Frage stellt sich tatsächlich. Und sie wird diskutiert. Martin Heidegger war in der NSDAP, und trotz allem gegen das NS-Regime! Das geht, Oettinger und Filbinger würden das sicherlich unterschreiben. Allerdings werden bestimmte Fakten einfach ignoriert - heute, wie schon in den letzten 60 Jahren.

Heidegger war ja bekannt dafür, Fehler einzugestehen. Das sieht jeder denkende Mensch sofort bei Heideggers Äußerungen zum Nationalsozialismus. So hat Heidegger extra ein Buch veröffentlich, das auf seine widerlegten Theorien anspielt und ihm den Titel "Holzwege" gegeben. Wer so offen mit seiner eigenen Vergangeheit und seinen widerlegten Theorien umgeht, der kann doch kein Nazi sein.

Bekannt ist auch, daß in der 5. Auflage von Heideggers Hauptwerk "Sein und Zeit" aus dem Jahr 1941 die Widmung an den Juden Edmund Husserl fehlt. Die Widmung ist aber sowohl in der 4. Auflage als auch in der 6. Auflage enthalten. Wenig bekannt ist allerdings, daß es sich bei der Betitelung des Werkes um einen Rechtschreibfehler sonder gleichen handelt, der von Heidegger nie korrigiert werden konnte. Dieser Fakt wird in der Diskussion immer übergangen.

Sein Hauptwerk handelt unter anderem von der Vergänglichkeit der Zeit. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das Zeitvergehen sprichwörtlich mit dem Dahinfließen eines Flusses verglichen. Und so sollte der Titel eigentlich "Seine und Zeit" heißen, mit der Anspielung auf die Seine, die durch Frankreich fließt.

Dieser Fakt ist der Schlüsel zum Problem. Klar ist, daß ein Nazi natürlich einen deutschen Fluß mit in den Titel aufgenommen hätte. Ich könnte mir unter anderem den Titel "Main und Zeit" gut vorstellen. Weitaus plausibler als "Main und Zeit" wäre allerdings "Rhein und Zeit", ist der Rhein doch ein Grenzfluß, der schon die Germanen vor den imperialistischen Besatzern, den Römern, geschützt hat - wenn auch nicht immer zufriedenstellend.

Heidegger wählte aber keinen Fluß in Deutschland, Heidegger wählte einen Fluß in Frankreich. Die Seine, die sogar durch die Hauptstadt Frankreichs, Paris fließt.

Welcher Nazi würde in seinem Hauptwerk die Seine auch nur erwähnen? Welcher Nazi würde die Seine sogar im Titel nennen? Und mal ganz ehrlich, sieht so ein Nazi aus?

Ok, wenn ich mir das großdeutsche Reich so anschaue, dann fließt die Seine durchaus in Deutschland. Ist vielleicht das der alles entscheidende Hinweis in der Diskussion?

Damit wäre auch dieser Battletag gerettet, dank sei ...der Seine!

星期三, 六月 06, 2007

Black is beautiful!?

Der scharze Block praktiziert Einfarbigkeit ja aus Tarngründen, denn wenn alle schick in Schwarz gekleidet sind, ist das mit der Identifikation eben nicht mehr so einfach. Aber was passiert da sukzessive mit der deutschen Polizei?

Klar, wegen Europa werden Autos von Grün-Weiß auf Blau-Silber umgespritzt. Die Uniformen hingegen werden von der schnittigen Braun-Grün-Kombination in eine äußerst langweilige Blau-in-Blau- Standard-Uniform umgeändert, soweit ist das ja auch OK. Aber was sehe ich da in den Medien? Waren die bis zur unkenntlichkeit gepanzerten Polizisten auf Demos nicht mal Grün-in-Grün?

Komisch! - Auf einmal sind die Reihen der wandlenden Prügelpanzer ganz in Schwarz. Will die Polizei jetzt auch unerkannt beleiben? Schähmen sich die Beamten gar ihrer Arbeit? - Für`s Seelenheil wärs sicherlich forderlich. Denkt sich die Polizei, wenn schon Blau, dann so dunkel, daß es wieder cool aussieht, und wenn ja, meint die Polizei tatsächlich dadurch an Coolness zu gewinnen? Oder hat die deutsche Polizei wieder einmal nichts aus der Geschichte gelernt?

Schwarze Uniformen, in Deutschland - daß sich das tatsächlich noch jemand traut. Ist der Schwarzton der heutigen Uniformen etwa eine Nuance heller als vor 70 Jahren bei der SS oder der Gestapo - und deswegen ja was ganz anderes! Hä?

Egal wie ich es drehe und wende, die deutsche Staatsgewalt in schwarzen Uniformen zu sehen, läßt mir nicht nur einen todeskalten Schauer über den Rücken laufen. Im meinem Mund bleibt trotz ausgiebigem Gegurgele ein fader Beigseschmack übrig und dann ist da noch Ekel, einfach nur Ekel! - Pfui!

Und wo wir gerade beim Ekeln sind:

"Black ist beautiful" war in Amerika ne Aktion
- und in Deutschland ist`s die Junge Union!

Und damit ist auch dieser Tag gerettet, dank sei ....dem Vergessen!

星期四, 五月 10, 2007

Ein Fall für die Gedankenpolizei...

Gestern gönnte ich mir aus purer Lust mal eine Dokumentation über die letzten Tage vor Kriegsende des 2. Weltkrieges. Dabei schaute ich zur Abwechslung mal nicht durch die bekannten knoppschen Augen, sondern durch die vom Kronzucker. Alles in allem, wie ich mir das erwartete - nichts Neues! Ne Schmalspurdoko eben.

Eins hat mich dann doch noch etwas wachgerüttelt. Ein alter Mann erzählt von seiner Zeit als Hitlerjunge beim Volkssturm. Er gesteht ein, bis zuletzt, also bis der Tod Hitlers bekannt wurde an den Endsieg geglaubt zu haben, "auch wenn das jetzt verrückt klingt". Dann erzählt er von einem Erlebnis. In den weiteren Hauptrollen: Sein Nachbar, dessen Panzerfaust, ein Gewehr, ein russischer Panzer, der Panzerführer. Die Geschichte hörte sich in etwa so an (leider kein O-Ton):

Der Hitlerjunge und sein Nachbar gehen mit der Panzerfaust des Nachbarn auf Panzerjagd, lauern hinter einem Erdhügel an einer Straßenecke, und als der Panzer dann ca. 10 Meter von ihnen entfernt an ihnen vorbeifährt drückt der Nachbar ab. Der Panzer explodiert, fängt Feuer, und der Hitlerjunge und sein Nachbar hören die Schreie der verbrennenden Soldaten. Als der Panzerführer die Luke oben öffnet und rausklettern will, drückt der Hitlerjunge ab und der Soldat kippt vorn über. "Das war der einzige Schuss, den ich in diesem Krieg abgefeuert habe."


Soweit die Geschichte. Eigentlich nichts wo es sich lohnt weiter darauf einzugehen, bis eben auf den algemeinen Duktus der Geschichte und den letzten Satz - den habe ich mir deshalb auch gemerkt.

Der alte Mann kommt im ersten Moment eigentlich nicht unsympatisch rüber, für jemanden, der einem gerade erzählt, bis zum letzten Stündchen Hitlers an den Endsieg geglaubt zu haben. Der ehemalige Volksstürmer kommt ein bißchen so rüber, als hätte er was aus der ganzen Sache gelernt und mensch möchte ihm diese Jugendsünde verzeihen. Der letzte Satz und die Art, wie er erzählte sprechen aber eine andere Geschichte.

Der Duktus des Erzählens erinnert an eine Märchenstunde - so war das eben. Der letzte Satz wirkte allerdings wie ein entschuldigendes Statement, daß das einzige, was ihm am 2. Weltkrieg anzulasten ist, dieser eine Schuss ist, den er auf einen Soldaten abgefeuert hat. Aber das kann es ja wohl nicht sein. Soldaten, und zu einem solchen hat er sich durchaus willig gemacht, sind eben nicht nur für die Schüsse, die sie abfeuern verantwortlich. Er machte sich zu einem Vertreter eines Weltbildes, das nicht akzeptiert werden kann, nicht akzeptiert werden darf. Und er hätte verbittert weitergekämpft, wenn er nicht erfahren hätte, daß sein Führer Tod ist. Der alte Mann hatte seine eigentliche, unverzeiliche Jugendsünde gar nicht realisiert oder gar in Frage gestellt - so war das eben.

Aber darum gings in der Doko ja auch nicht. Es ging eben um einen x-belibigen Krieg, bzw. um dessen Ende. Die Russen haben ja auch verbittert um Stalingrad gekämpft, wieso also nicht die Deutschen um Berlin? - Vielleicht weil Berlin die Hauptstadt von Nazi-Germany war und es ohne diesen oder einen späteren Angriff auf Berlin nie zu einer Kapitulation gekommen wäre?

Mein Fazit zur Sendeung: Ob ich mir nun Kronzuckers, Knopps oder Fests & Eichingers Version anschaue ist eigentlich egal. Lücken haben sie alle und hinterfragt wird auch nicht wirklich - dafür war das dritte Reich wohl doch nicht schlimm genug.

Dafür ist aber dieser Tag gerettet, dank sei ........der Aufarbeitung der Vergangenheit!

星期二, 四月 24, 2007

Die Rinde von den Augen!

Gestern abend gönnte ich mir im öffentlich rechtlichen Fernsehn eine kleine Dokumntation über die ältesten Bäume Deutschlands. Natürlich erwartete ich nicht, daß meine eigene Baumforschung erwähnung findet, denn es sollte ja um alte Bäume gehn, nicht um politische.

Gestaffelt von vergleichsweise jungen Bäumen, hangelte sich die Dokumentation zu immer älteren Bäumen und gelangte so auch zur Eiche, die zwar alterstechnisch von der Tanz/Dorflinde überragt wird, aber sonst der Dokumentation folgend voller Mythen steckt. Ich habe die Bilder von knörrig verknoteden Wurzeln und skuril gebildeter Rinde auf mich wirken lassen, hörte das ewige festhalten des Dokumentationssprechers an der ominösen 1000-Jahresmarke nur noch aus weiter Ferne, wurde eins mit dem Programm, als es mir wie Rinde von den Augen fiel: Mir war endlich klar, was Hitler eigentlich sagen wollte!

Auch Hitler war anscheinend von alten Bäumen besessen, so wie von vielem anderen auch: der Weltherrschaft, Okkultismus, dem Teufel. Diese Bessenheiten würde zwar zu dem immer konstruierten 1000-Jährigen Reich passen, aber nicht zu den Bäumen. Deswegen die These: Hitler wurde immer falsch verstanden! Er sprach nicht von einem 1000-jährigen Reich sondern meinte eigentlich eine 1000-jährige Eich!

Bleibt die Frage, was er damit meinte, diese errichten zu wollen?

Und damit ist auch dieser Tag gerettet, dank sei .......Bonifatius!

星期六, 四月 21, 2007

Oettinger enthüllt!

Michael Buback, beziehungsweise ein Anruf bei Michael Buback hat den Stein ins Rollen gebracht: Der Anrufer sagte dem Sohn des erschossenen Generalbundesanwalts Siegfried Buback, Christian Klar sei nicht auf dem Motorad gesessen, auf dem die Täter saßen - sprich: Chriatian Klar hat auch nicht geschossen!

Michael Buback reagierte darauf mit der Unterstützung des Gnadengesuchs seitens Christian Klar, auch wenn der keine Reue zeigt. Und überhaupt: Reue! Was soll der Bullshit? Reue zeigen um Gnade zu erlangen? Sind Menschen die das fordern wirklich der deutschen Sprache mächtig? Unter Gnade versteht man eine wohlwollende ungeschuldete Zuwendung - also nix mit: Erst Reue, dann Gnade, sondern Gnade, egal ob Reue oder nicht, eben eine wohlwollende ungeschuldete Zuwendung.

Aber zurück zum Thema, denn nicht nur Michael Buback spricht sich für die Gnade für Christian Klar aus. So sprechen Insider davon, daß sich Günther Hermann Oettinger bereits auf eine Entlassungsrede für Christian Klar vorbereitet, in der folgendes stehen soll:

"Anders als in einigen Artikeln zu lesen, gilt es festzuhalten: Christian Klar war kein Terrorist. Im Gegenteil: Er war ein Gegner der RAF. Allerdings konnte er sich den Zwängen de RAF ebenso wenig entziehen wie Millionen Andere. Wenn wir als Nachgeborene über RAFler von damals urteilen, dann dürfen wir nie vergessen: Die Menschen lebten damals unter einer brutalen und schlimmen Diktatur!"

(ob mit Diktatur die SPD gemeint ist, konnte noch nicht bestätigt werden)


Ob Günther Oettinger damit auf Kritik reagieren möchte, er würde nicht nur am äußersten Rechten Rand fischen, sonder darin baden und sich im bürgerlich-braunen Schlamm gar suhlen, ist leider unklar.

Und doch ist der Tag gerettet, dank sei .....dem Deutschen Frühling!

星期二, 四月 03, 2007

Nazibäume!

***** Achtung Satire! *****

Ich hatte unlängst Besuch von einem Forstwissenschaftler. Beim gemeinsamen Spaziergang durch die Groß-, Innen und Randstadt kamen wir auch durch den West-Park. Hier machten wir eine schreckliche Entdeckung: Eine Kastanie war mit einem Hakenkreuz beschmiert! - Das dachten wir zumindest.

Zuhause - das schreckliche Ereignis noch nicht ganz verarbeitet - machten wir uns an die Recherche und entdeckten Grausames. Wir fanden heraus, daß sich neben der Kastanie und der Ross- oder Esskastanie, eine weitere Kastanienrasse gebildet hat:

Die SS-Kastanie!


Aber nicht nur diese Baumart im Deutschen Wald wurde von der nationalsozialistischen Propagande eingenommen. Dieses Phänomen erstreckt sich quer durch alle Baumgattungen. So gibt es bereits eine weitere Ahornart:

Den SA-Horn!

Leider gibt es vom SA-Horn noch keine Bilder, da sich der SA-Horn im Gegensatz zur SS-Kastanie hauptsächlich im Verborgenen aufhält. Dafür fanden wir bei der Recherche das geheime SA-Horn-Abzeichen, mit dem sich der SA-Horn in Versammlungen schmückt:



Besonders auffällig ist beim SA-Horn, daß er es ist, der die Propagande bis in die Baumschulen trägt. So entstanden in den letzten Jahren immer mehr Freie Baumschaften, die besonders jüngere Bäume ansprechen sollen.




Neben der SS-Kastanie und dem SA-Horn mit seinen Freien Baumschaften sind bereits die NSDA-Pappel, die Großdeutsche Eiche und der Granat- oder NSD-APfel bekannt - und es werden immer mehr!

Wie es zu diesem Rechtsruck im Deutschen Wald kommen konnte, ist noch fraglich. Eine Theorie besagt, der Rechtsruck sei eine Reaktion auf das Waldsterben, eine andere Theorie, daß die Bäume noch nicht gemerkt haben, daß der Krieg zuende ist. Ein dritte Theorie spricht davon, daß sich in der Baumwelt nur die Menschenwelt widerspiegle.

Und mit einem Aufruf zum Widerstand sei auch dieser Tag gerettet, dank sei .....dem Borkenkäfer!

***** Satire Ende! *****

星期四, 三月 22, 2007

Neues vom Hitler-Berg!

Der von mir liebgewonnene Hitler-Berg heiß nicht mehr Hitler-Berg, sondern hat seinen alten und somit auch wieder neuen Namen zurückerhalten - von Google!

Bei Google-Earth erschien nämlich die Bezeichnung, die allen irgendwie peinlich war: Hitler-Berg! So wie in jeder X-belibigen Stadt der Marktplatz in Adolf-Hitler-Platz oder die Hauptstrasse in Adolf-Hitler-Straße umbenannt wurde, so wurde auch der Heigelkopf vom fleißigen verführten deutschen Volk in Aldolf-Hitler-Berg getauft. Als Taufgeschenk gabs damals, 1933, ein 10 Meter großes Hakenkreuz, welches nachts durch Fackeln beleuchtet war und das 1945 genausoschnell wieder verschwand, wie es aufgetaucht war.

Klar, daß sich die deutsche verführte Seele jetzt natürlich über solch vermeindlich antiquierte Benennungen aufregt und auch wissen will, wie Google denn zu diesem "ominösen" Namen kommt: US-Militärkarten!

"Die historisch offenbar weitgehend schmerzfreien US-Militärs aber sahen bisher keine Veranlassung, den Hitler-Berg wieder zum Heiglkopf zu machen."

So stehts bei spon und gmx!

Daß die ganze Zurückbenennung dann gleich als "Entnazifizierung" betitel wird, liegt wohl daran, daß auch hier wieder Rücksicht auf die armen verführten Deutschen genommen wird - oder es ist einfach nur ein Aufmacher alá Bild!

Wem es nach dem "außerplanmäßiges Update" noch nicht hochgekommen ist, und wer weitergelesen hat, der wird feststellen, daß die dummen-dummen US-Militärs auch noch den böse-bösen Verführer falsch geschrieben haben: "Adof" - Ohhhh, Ahhhh, Uhhhh!

Das geht dann auch weiter so: "Nazi-Barbarei", "Massenmörders Hitler", "der deutsch-österreichische Schlächter und Kriegstreiber"!

Aber auch zu scherzen ist der Schreiberling aufgelegt:

"In die offiziellen Listen des bayerischen Landesamts für Vermessung und Geoinformation oder des Alpenvereins hatte es der Name in der knapp dreizehnjährigen Geschichte des Tausendjährigen Reiches gar nicht geschafft."

Da trauerte das bayerischen Landesamts für Vermessung und Geoinformation und der Alpenverein wohl noch dem Kaiser nach!

Jetzt ist aber alles wieder im Lot! Der braune Schmutz der Vergangheit wurde und wird weiter abgewaschen und manchmal sogar einfach negiert.

Und damit ist auch der winterliche Frühling gerettet, dank sei .......dem Schnee, der auch den braunsten Sumpf in idyllisches Weiß hüllt!

星期四, 三月 08, 2007

Trittbrettfahren!

Mal schauen, ob das was Telegehirn im Artikel The Bridge on the River Külbel schreibt, auch jemandem wie mir, der sich zum Thema selbst noch nicht geäußert hat, passieren könnte.

Link auf ein Photo! - Hammervergehen, das kein Vergehen ist.

Julius wurde ja bereits in einer Strafanzeige gegen Unbekannt, die gegen Liza gestellt wurde, erwähnt und testet wohl das Gleiche.

Edit: Wie es scheint, hat sich auch Bud dem Thema angenommen.

Und damit wäre wohl auch dieser Tag gerettet, dank sei ......Joseph Nicéphore Nièpce!

星期三, 三月 07, 2007

Hab Ich gesagt, das macht Sinn?

Über die Sinnhaftigkeit und die Wissenschaftlichkeit von Wikipedia läßt sich ausgiebig streiten. Quasi:

"Web 2.0" vs. "Wissenschaft"

- oder um es genauer auszusprechen:

"Viele Köche verderben den Brei" vs. "Elfenbeinturm"

Daß in einem Blog ständig und zu allem auf Wikipedia verlinkt wird, wurde bereits hier angeprangert, wobei ich zugeben muss, daß auch ich erst durch Super-K gebremst werden musste. Wenn ein Link sinnvoll erscheint, Bitte - hau ihn rein! Wenns aber nur mal wieder darum geht einen Link einzufügen, dann kann blogger sich das auch sparen. Zum Glück ist das mal geklärt.

Total unverständlich wird es dann allerdings, wenn blogger sein Wikipedia-Profil verlinkt. Was drückt das aus? Wissenschaftlichkeit, haben wir ja schon gesehen wird bei Wikipedia eher angezweifelt, und ein Leben vor dem Rechner spricht nun auch nicht unbedingt von Sozialkompetenz (wobei der Einwand, daß meine diesbezügliche Kompetenz in letzter Zeit wohl sehr gelitten haben musste, mir immerhin ein Lächeln ins Gesicht zaubert).

Warum also, sollte ich mein Wikipedia-Profil verlinken? Ganz davon abgesehen, daß ich noch nicht einmal eins habe. Warum also? Ist es sowas wie eine Profilneurose? "Schau her, Onlinewelt, soviel habe ich schon für Dich, das Web 2.0 geleistet!"???

Aber auch egal, vielleicht kennt das WWW die Antwort auf diese Frage.

Und damit wäre der Tag gerettet, dank sei .....der Profilneurose!

星期一, 二月 26, 2007

Das macht doch alles keinen Sinn!


Im Artikel: "Gezeichneter Irrsinn!" habe ich ja bereits auf das Psycho- Märchen Ever After hingewiesen.

Endling, der Zeichner des Märchens "Ever After" hat in seiner Deviantart-Gallery unter anderem einen kleinen aber feinen 3-Seiten-Comic mit Titel "Nonsens" stehen!

Und den gibts jetzt:







Und mit diesem Akt der sinnlosen Gewalt sei auch dieser Tag gerettet, dank sei .....dem Bowling!

星期日, 二月 25, 2007

αγoν vs. ἀγνoεῖν!

Über den Agnostizismus wurde bereits eine Kurzfragestunde im Seminar Atheismus 101 eingschoben, mit der klaren Abgrenzung: Atheismus vs. Agnostizismus.

Hier soll es aber um eine ganz andere Abgrenzung gehen:

Agnostiker vs. Agonistiker!


Die Agnostiker sollten eigentlich bekannt genug sein, so daß ich mir hier eine detailierte Ausarbeitung des Agnostizimus spare, und weil Super-K völlig zurecht angemerkt hat, dass die ewigen Links zu Wikipedia total nerven, überlasse ich euch das Online-Nachschlagen selbst.

Die Agonistiker sind da schon ein wenig interessanter:

Die Agonistiker - von ihren Gegenern auch Circumcellioni (nach Augustinus: "qui circum cellas vagantur"- Herumtreiber) genannt - sind zunächst nur eine fanatische, später dann eine fanatisch-paramilitärische Gruppierung, die zur gleichen Zeit wie die Donatisten, ihrerseits eine Splittergruppe der nordafrikanischen Christen im 4. und 5. Jahrhundert, entstanden. Sie schlossen sich aber recht bald den Donatisten an. Anfangs hauptsächlich sozial motiviert, wurden sie recht bald von den Donatisten religionspolitisch instrumentalisiert - erst nur im Kampf gegen die katholischen Christen, später auch gegen verweichlichte Donatisten. Das legte sich allerdings bald wieder, da die Donatisten im 5. Jahrhundert allmählich von der Bildfläche verschwanden, die Agonistiker allerdings blieben. Die Agonistiker waren somit quasi spätantike, religiös motivierte Sozialisten mit einem ausgeprägten Hang zur Gewalt.

Zum Vergleich zwischen den Agnostikern und den Agonistikern sag ich nur soviel: Die Agnostiker bekennen sich namentlich zu ihrem Nicht-Wissen, die Agonistiker bekennen sich namentlich und wissentlich zu ihrer Gewaltbereitschaft, wissen allerdings nicht, wann Schluß mit Lustig ist. Böse Zungen behaupten zwar, auch die Agnostiker würden das nicht wissen, aber hier enthalte ich mich einem Statement.

Und damit wäre auch das ἀγνoεῖν gerettet, dank sei .....dem αγoν!

星期六, 二月 24, 2007

Gezeichneter Irrsinn!

Weil es bei einer Geschichte im Internet, die ich nun seit deren Beginn verfolge, zur Zeit wieder weiter geht, und die Spin-off-Intermissions erstmal vorbei sind, wollte ich euch diese ans Herz legen. Wie bereits diverse andere Geschichten, ist auch diese ein Comic, und ja, auch sie lässt sich bei snafu-comics bewundern.

Dieses mal geht es allerdings um ein Märchen, mit Namen: Ever After!
Die Handlung sei hier nicht verraten - wer das rausfinden möchte, sollte einfach dem weißen Kaninchen folgen. Zu der bereits erwähnten Spin-Off-Geschichte sei angemerkt, daß in dem nun angepriesenen Comic selbst, kurz auf andere Comics angespielt wird, die auch bei snafu erscheinen, wie - um nur einen herauszugreifen - Tin - The Incompetent Ninja!

Und damit sei auch diese Mitternacht gerettet, dank sei ......dem gesunden Menschenverstand!

星期三, 二月 21, 2007

Direkter Draht nach Oben!

Krieg führen aus Nächstenliebe! - Klingt zunächst erstmal komisch, mit dem nötigen theologischen Überbau haut aber auch das hin. Aurelius Augustinus machts übrigens folgendermaßen (stark verkürzt):

Wer der civitas terrena, auch civitas diaboli genannt, angehört, lebt ein Leben in Sünde. Da diese, unter andem durch ihre Sünde, die Angehörigen der civitas dei in ihrem Frieden auf Erden bedroht, ist diese berechtigt sich gegen erstere zu verteidigen. Soweit - so unspektakulär!

Diese Verteidigung ist - unter bestimmten Umständen - auch militärisch erlaubt. Ein christlicher Soldat, der in einem solchen Krieg auf der richtigen Seite, der Seite der civitas dei kämpft, begeht dabei keine Sünde, solange seine Motivation die Richtige ist. Diese Motivation muß die Nächstenliebe, bzw. eine spezielle Form der Nächstenliebe, die Feindesliebe sein, da ohne diese Liebe niedere materielle Instinkte am Werk sind.

Wenn also ein Christ, als Soldat, aus Nächsten- bzw. Feindesliebe einen Ungläubigen tötet, dann tut er das quasi für den Ungläubigen - sonst wäre es ja Selbstliebe, was wiederum eine Sünde wäre. Worauf dieser Akt der Nächstenliebe allerdings zielt, bleibt zumindest bei Augustinus unklar.

Bei آیت الله روح الله موسوی خمینی ,der einmal ähnliches vorgeschlagen habe soll, soll - dem Gerücht entsprechend (da ich leider kein Zitat gefunden habe) - das Ziel dieser Nächstenliebeaktion sein, den Ungläubigen davon abzuhalten, mit jedem Tag des ungläubigen Lebens immer noch mehr Sünden auf sich zu laden. Ein früher Tod wäre also für das jenseitige Leben des Ungläubigen von Vorteil.

Und damit wäre auch der nächste Krieg gerettet, dank sei ....der Nächstenliebe!

星期六, 二月 17, 2007

Zeit fürs Wesentliche!

In unserer streßgeplagten Zeit fehlt oft die Zeit fürs Wesentliche.

Deswegen soll an dieser Stelle ein wenig Platz geschaffen werden. Platz für all die wichtigen Gedanken, die nicht zuendegedacht das zugemüllte Hirn plagen, Platz von all dem Frust, der sich über all die Jahre aufgestaut hat, Platz für die pure, rohe Gewalt!

Wer wieder richtig durchatmen möchte, sich also Luft von allem schaffen möchte, der nehme sich doch einfach ein wenig Zeit für sich selbst, gehe in sich und folge dem Pfad der Erlösung!

Und damit rettet ihr euch heute selbst den Tag, dank sei ......dem Pfad der Erlösung!

星期五, 一月 19, 2007

Beef!?

Wieder ein Post, der sich wider jede Erwartung um Nahrungsmittel, und/oder Nahrungsmittelästhetik dreht - das sollt hiermit zur Genüge behandelt sein.

Nein! Er bzw. er meinte im Komentar hierzu einen Beef zwischen ihm und mir zu entdecken.

Weit gefehlt sag ich da nur: Das Einzige, was hier passierte, ist ein winzig kleiner Battle zwischen ihm und mir. Wir wollten uns also nur ein kleines wenig dissen - aber alles ganz lieb und nett.

Blödsinn! An diesem ganzen Gedisse und Gebattle´e ist nix dran, und von einem Beef kann nun wirklich nicht die Rede sein, denn im wörtlichen Sinne hat er ja ganz recht, wenn er schreibt: "Eigentliches Thema? IIRC stand in der Blogbeschreibung noch nie sowas wie "Alles rund um die PPGs"..." - Stand und steht da ja auch nicht! Und wer verkennt, daß es recht offensichtlich ist, daß die Powerpuff Girls das große Thema dieses Blogs sind, hm, dem kann ich leider nicht helfen - nix für ungut.

Alles in Allem hab ich zur Zeit einfach mal wieder genügend von eben dieser. Und dann auch noch wieder Internet! Und so kann ich meinen Blog mit mehr oder weniger sinnigen Einträgen zupflastern.

Und damit wäre auch dieser Tag kampflos gerettet, dank sei ......dem Blogpazifismus!