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星期三, 十一月 12, 2008

Die Macht der Definition!

Geschichte ist schon lustig, vor allem wenn es mal wieder hier darum gehen soll Irrtümer aufzudecken! So habe ich bereits die Deutschlandweite Verschwörung der Nazibäume aufgedeckt, mich rühmlich und aktiv an der in Deutschland so beliebten Geschichtsfälschung beteiligt und habe am richtigen Ort zur rechten Zeit die richtige Frage gestellt - oder um es kurz zu machen: Ich habe bereits zur Genüge bewiesen, daß es sich hier um einen augezeichneten Geschichtsblog handelt!

Heute soll es aber mal nicht um die gute alte Deutsche Geschichte gehn sondern um Amerika - auch ein immer gern gesehenes Thema in Deutschland, vor allem wenn es um ordentliches Antiamerikanisches Rumgebashe geht! Doch ich wollte Irrtümer aufdecken und nicht nur blind und blöd auf Amerika rumkloppen.

In vielen Verschwörungstheorien wird unter anderem Benjamin Franklin in illustere Kreise gesteckt, doch was meist völlig ignoriert wird ist welche Rolle Abraham Lincoln bei der ganzen Sache spielt. Denn wenn nach der Definition der Demokratie gefragt wird, wird oft die gute alte Gettysburg Address aus dem Hut gezaubert und ein fröhliches: "Of the People, By the People, For the People!" daherzitiert.

Doch wird hier völlig vergessen, daß Linceln ja nicht doof war. Ich meine, wo kommen wir denn hin wenn eine Regierung tatsächlich aus dem Volk stammt und dann noch durch das Volk für das Volk arbeitet. Das wäre ja völlig Verrückt! Das wusste bereits der gute alte Πλάτων als er seinen Σωκράτης in der πολιτεία ganz klar erkennen lässt, daß es ja nicht sein kann daß der doofe Pöbel Politik macht! Vielmehr sollten es doch gerade die sein, die Regieren, die auch wirklich Ahnung davon haben - nämlich die Philosophen!

Und ganz in dieser Tradition hielt auch Lincoln seine Rede in Gettysburg. Schnickschnack von wegen Democracy und dem ganzen of-by-for-Gelabere! In Wirklichkeit sprach Lincoln davon, daß es vielmehr eine Democrazy wäre, wenn denn tatsächlich of-by-for the people regiert würde.

Vielmehr stellte er in diesem rhetorischen Meisterwerk heraus, daß in einer wirklichen Demokratie die Politik vom Pöbel ferngehalten werden müssen, die Leute vielmehr ge- und verkauft werden sollten um sie somit in die Totale Verarmung zu treiben!

Eben: Off the People, Buy the People, Poor the People!

Und damit wäre auch dieser Tag gerettet, dank sei ....dem Gnadenlosen Enthüllungsjornalismus!

星期四, 十月 30, 2008

Da hat sich was getan...

Es ist schon ne ganze weil her, daß ich etwas über meine Lieblings-Online-Comic-Seite gepostet hab - allgemein ist es lange her, daß sich wirklich was bewegt hat und das kann ich nicht nur auf meine verspätete Ankunft im 21. Jahrhundert schieben - ganz im Gegenteil!

Doch weil Halloween ansteht wollte ich mal so sehn was Grim Reaper so macht und deswegen hab ich mich auf den Neuesten Stand der Grim Tales from Down Below gebracht. Und nicht nur der Zeichnstil der Grim Tales hat sich geändert, es hat sich auch so einiges bei Snafu getan.

Denn passend zu meinem Bunny gibts bei Snafu jetzt auch ein Bunny, und zwar ein Bunnywith...! Soll heißen, es gibt viele Bunnys mit irgendwas, zum Beispiel ...all the knowledge in the Land oder der ...Magical Ability to Shit Rainbows!

Aber auch bei Ever After tut sich was - wenn auch nicht wirklich in rasendem Tempo. Ich denke Red sollte einfach noch einmal mit der großen Kugel werfen...

Wo sich zu meinem Leidwesen leider immer noch nichts getan hat, ist der Powerpuff Girls Doujinshi. Der liegt immernoch brach. Aber immerhin scheint der ans Ende gepackten Comic The Forgotten weiterzugehen, denn aus den 2006 gepostetn 2 Seiten sind seit dem 16. Oktober 3 Seiten geworden. Vielleicht tut sich da ja was.

Bei Sugar Bits geht es hingegen gewohnt voran. Die waren ja bereits der Grund, warum sich bei den Powerpuff Girls nichts mehr getan hat und sind es wohl noch immer. Aber auch hier - wie schon bei den Grim Tales - hat sich der Stil von bleedman geändert.

Und dann gibts den ganz neuen Comic, von dem gerade mal die erste Seite zu sehen ist: Brain Dead! Und bei dem soll es darum gehen, die Gelüste der Leserschaft nach Zombies zu befriedigen. Wenn das mal nicht zu Halloween passt, was dann?

Und damit sei auch dieses unsägliche Halloween gerettet, dank sei ....dem Hirntot!

星期四, 九月 18, 2008

Stimmen zur Musik

Weil ich mir mal ein wenig Sport gönnen wollte, hat es mich zu den Paralympics nach Beijing verschlagen - einfach so. Es gab keinen bestimmten Grund und auch die Auswahl der zu schauenden Ereignisse war quasi dem Schicksal überlassen. Schlussendlich landete ich beim Rollstuhlrugby und beim Rollstuhltennis.

Rollstuhlrugby spielt sich ein wenig wie Boxautos (im denglischen: Auto-Scooter) mit Ball. Allerdings ist der Ball rund und gespielt wird auf einer Fläche ähnlich eines Handballfeldes. Die Teams bestehen aus jeweils vier Spielern von denen ein bis zwei ein spezielle Funktion haben, nämlich den Gegner am weiterfahren zu hindern. Dazu haben diese Spieler dann bestimmte Vorbauten an ihren Rollstühlen um damit beim Gegner zum Beispiel das Rad ein wenig zu ramponieren.

Und wie sich das gehört habe ich mir natürlich die All Blacks angeschaut die gegen die Australier gespielt haben - wer gewonnen hat? Keine Ahnung! War für mich in dem Moment eher zweit- oder gar dritt- bis viertrangig. Hauptsache es war ein schönes Spiel und das wars auch. Nur der Pausen-DJ hatte sich in seiner Musikauswahl und -zusammenstellung ein wenig zu sehr am chinesischen Popenthusiasmus orientiert und nach der dritten Liedeinspielung wollte ich schon zu einem kleinen Amoklaufansetzten, wurde allerdings liebenswürdigerweise zurückgehalten.

Am nächsten Tag war dann Rollstuhltennis dran. Aber nicht irgendwas sondern die Finalspiele. Und so durfte ich dem Damen-Einzel-Finale beiwohnen das zwischen den Niederlanden und den Niederlanden ausgetragen wurde. Wenigsten mussten die Fans sich hier nicht für ein Land entscheiden - was Tags zuvor beim zweiten Rollstuhlrugbyspiel zwischen Großbritannien und Deutschland zu äußerst hässlichen Szenen führte, inklusive aufwiegeln der eher unbedarften und unbeteiligten chinesischen Zuschauerschaft, die von Fans beider Seiten durch Animation auf deren Seite gezogen werden sollten - Eklig!

Naja, doch ich hatte nicht mit dem Pausen-DJ gerechnet. Zunächst spielte er den üblichen radomisierten Mist, also alles was irgendwie mit Nummer eins oder im weitesten Sinne mit Sport oder Gewinnen oder was auch immer zu tun hat - und hier hat baidu.com wohl ordentlich was ausgespuckt. Und dann war es soweit: Im 3. Satz nach dem dritten Spiel und dem Spielstand von 2:1 für Vergeer gegen Homan wurde in der Spielpause "Let's get it started" von den Balck Eyed Peas gespielt.

Hmmm, der unbedarfte HipHop-Ignorant wird sich jetzt fragen: Und warum ist das jetzt so besonders? - Eigentlich ist es ja nicht wirklich besonders, passt es doch super in die Playlist mit dem schönen Titel "Paralympics Random", außer daß das Orginal des Songs "Let`s get retarded" heißt. Der Aufruf "zurückgeblieben" oder "geistig Behindert" zu werden auf den Paralympics einzuspielen - da hat sich der Pausen-DJ mal richtig was bei gedacht. Hut ab!

und damit sei auch dieser Tag gerettet, dank sei .....dem Pausen-DJ!

星期二, 八月 12, 2008

Auf der Suche nach der Natur...

Und endlich gibt es wieder einen kleinen Schwank aus meinem spannenden Leben - oder nennen wir es doch lieber eine kleine Episode, die sich so nicht wirklich zugetragen hat, aber doch passieren hätte können. Doch Schluss jetzt mit all diesem konjunktievischen Rumgealbere: Jetzt gehts ans Eingemachte!

Brombeeren sind ja bekanntlich der dunkle Bruder der Himbeeren und werden durchaus auch gern mal eingekocht und somit haltbar gemacht. Doch wo kommen diese im Supermarkt zumeist überteuerten Früchte eigentlich her?

Um Euch nicht allzulange auf die Foter zu spannen: aus Dresden! Nu! Wollte ich zu Beginn auch nicht wahrhaben, doch ich hab mich sozusagen in den nicht überall national befreiten Osten gewagt und diese Theorie verifiziert. Forschungsmobil: ein elegantes Damenrad in einem dezenten Nachthimmelblau. Außerdem - wie es sich für eine Forschungsreise gehört - habe ich mir einen einheimischen Führer gesucht und bin auf die Suche gegangen.

Brombeeren sind nun nicht unbedingt dafür bekannt, daß es sie in Hülle und Fülle gibt: Das zumindest suggerieren die gesalzenen Preise zu dieser süßen Frucht! Doch ganz im Gegenteil: Hier im Geburtsort der Brombeere gibt es sie nahezu überall! Oder um nicht ganz so anmaßend zu sein: Nahezu Überall wo sich die Natur noch vor der kultivierenden Menschenhand ein wenig retten konnte!


Doch zurück zur Anekdote: Ich bin also mit dem Rad an der Elbe zu noch nahezu Urwaldgleichen Uferbefestigungen geradelt um mich selbst von der schieren Wuchswut der wilden Natur zu überzeugen. Als ich den ersten übermannshohen Strauch erblickte bin ich in Juchzen ausgebrochen und hab von diesem essbaren Naturschauspiel gekostet. Mein eingebohrener Führer allerdings konnte meinen Freudentaumel nicht ganz nachvollziehen.

Ich hingegen konnte diese Teinamslosigkeit anhand dieses Fundes nicht ganz Teilen - zunächst! Denn als ich meine Excursion weiter fortsetzte habe ich schnell den Grund für die apathische Haltung des primitiven, gemeinen Dresdener gesehen: Die Brombeere steht hier gern auch zu dichten Strauchwälder formiert und trotzt der kutivierenden, zerstörerischen Kraft des Menschen.

Naja, was soll ich sagen, als ich mich nicht nur sattgesehen hatte war mir der Sinn nach Schutt, Geröll und Trümmer - allerdings wurde das letzte Stück unberührter Schutt, Geröll und Trümmer vor wenigen Jahren beseitigt und mußte einem barocken Prunkbau weichen. Meiner Meinung nach sah der unberührte Schuttberg besser aus!

So bleibt Dresden wenigstens noch die Brombeere. Hoffen wir, daß der menschliche Unverstand nicht auch diesem Relikt aus besseren Zeiten den Gar ausmacht.

Und damit sei auch dieser Tag gerettet, dank sei ...dem Rubus sectio Rubus!

星期一, 七月 14, 2008

Schöpferischer Dank!

Gerade mal 13 Posts ist es her, daß ich mich für 5.000 Hits bedanken durfte und schon darf ich wieder einen Dank ausbringen. Nun mag mensch sich darüber streiten, ob es nun an der besonderen Nachfrage nach diesem lesenswerten Stück Wissen im Netz liegt oder ob es einfach nur das Rad der Zeit ist, welches sich unaufhaltsam dreht uns somit auch Zählerstände langsam und gemächlich in die Höhe treibt.

Auch egal, denn hier biete ich ein ganz besonderes Schmankerl: Das Genesis Land! Dieses ist ein Themen- und Erlebnispark rund um die biblische Schöpfungsgeschichte. Weil allerdings die richtig aufregenden Dinge erst auf den letzten paar Seiten der Bibel passieren, werden die letzten Kapitel dr Menschheit auch schonmal Erlebnisreich insziniert. Aber von vorn:

Für das Genesis Land verantwortlich ist der Verein ProGenesis. Dieser hat es sich in kreativ-kreationistischer Weise zur Aufgabe gemacht mit darwinistischem Humbug aufzuräumen. Evolution? Pah! Alles nur ein Werk des Teufels um die prädestinierte Christenheit (wenn schon fundamentalistisch, dann doch bitte ganz) vom rechten Weg abzubringen.

Um diesen rechten Weg gehts dann auch im Genesis Land. Hier soll nämlich der zum Abfall neigende Christ wieder auf den süßen Pfad der Tugend gebracht werden, und damit das auch Spaß macht gibt es eine Wildwasserfahrt mit Sinntflutartigem Erlebnis, eine Schwebebahn um auf Engelsschwingen durch den Park zu schweben, mutimedial aufbereitete Bildungsprojekte zur Entstehung der Erde, der Sintflut oder dem zweiten Anlauf, dem Neuen Testament und auch der damit verbundenen Endzeit. Mein persönliches Lieblingsprojekt ist allerdings die Höllenachterbahn in der mensch aus schwindel erregenden Höhen des Himmels in die mit brennenden Seelen angefüllte Hölle des Fegefeuers saust. Großartig!



Erfreulichesweise bekommt mensch nach der durchwanderung des Feuer- und Endzeitpavillions einen Blick auf das Neue Jerusalem. So bieted dieses Projekt neben der grundsoliden biblischen Bildung auch Ausblicke in die kommende Zukunft nach den 1.000 Jahren Krieg und Zerstörung die auf die Befreiung der gefesselten Bestie folgen.

Einfach Herrlich, wieviel Spaß die Bibel doch machen kann - wenn sie denn so gebaut werden darf. Denn weil es in der Schweiz wohl zu wenig Platz für einen so erstrebenswerten Park gibt, soll der Park im Süden Deutschlands gebaut werden - wo sich allerdings Widerstand regt. Bleibt zu hoffen, daß dieses Stück biblischer Bildung der Gottlosen Menschheit nicht allzu lange vorenthalten wird, denn unbestätigten Berichten zufolge soll es 2028 bereits mit dem Weltuntergang losgehn. Aber keine Angst, der Weltuntergang soll ja 1.000 Jahre dauern, weswegen wir immer noch genug Zeit für Bildung und multimediale Erlebnisse auf dem Weg zu Gott haben.

Mit diesem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft bedanke ich mich für 6.000 Hits!

Und auch damit ist der Tag gerettet, dank sei ....Genesis!

星期一, 四月 28, 2008

Wer jetzt?

Weil ich gestern einen etwas wirren Rundumschlag von Wasserspielen über großdeutsche Träumereien bis hin zu einem Kurzausflug in deutschbefindliche Geschichte unternommen habe, dachte ich mir, daß ich Euch, meine liebe Leserschaft, einfach nur kurz darüber informieren, wie sich die Geschichte des Verrats in Deutschland so entwickelte.

Allerdings will ich nicht allzuweit in der Vergangenheit schwelgen und beginne deswegen wiedermal im März in der Paulskirche. Die Nationalversammlung wurde spöttisch auch Professorenparlament genannt und auf die große Frage, wer es denn nun ist, der uns verraten hat, gibt es hier einen schönen Vierzeiler:

"Dreimal 100 Advokaten
– Vaterland, du bist verraten;
dreimal 100 Professoren
– Vaterland, du bist verloren!"


Schön, nicht? Geradezu unschön, dafür aber legendär ist die Dolchstoßlegende, die behauptet, das Deutsche Reich - also das von 1871-1918 - hätte wegen den bösen Bolschewisten und der pazifistischen Stimmung im Mutterland der Kriegstreiber den ersten Weltkrieg verloren. Naja, Deutschland und Pazifismus in einem Satz hat sich noch nie so glaubhaft angehört.

Es hieß allerdings auch, daß es die Sozialdemokraten waren, die uns verraten haben. Später dann fand dieser Spruch eine Renaissance unter anderem bei einem der vielen kleinen StudentInnenaufstände zur Begrüßung der Studiengebühren. Immerhin wurde der Sozialdemokratie ein Mitschuldiger hinzugesellt, den die Grünen waren immerhin "mit dabei"!

Man sollte meinen, die Frage, wer an allem Schuld ist, wäre einfach zu beantworten, aber spätestens seit Guido Knopp wissen wir doch, daß Hitler nicht der Satan ist, bzw. daß Hitler nicht allein den zweiten Weltkrieg angefangen hat: Sonst gäbe es nicht die Unzahl an TV-Produktionen mit malerischen und informativen Titeln wie: Hitlers Helfer, Hitlers Frauen, Hitlers Hunde, Hitlers Spielzeuge, Hitlers Kochrezepte und was weiß ich noch alles.

Hitler war auf jeden Fall nicht allein, denn da waren immer noch Goebbels und Göring! Albert Speer hingegen war - und das wissen wir aus dem Untergang - ein ganz lieber und hatte keine Ahnung, wie übrigens der ganze Rest von Deutschland auch nicht. So gesehen hat das Nazitriumvirat Goebbels-Göring-Hitler (alphabetisch Sortiert, daß sich auch keiner der dreien auf den Schlips getreten fühlt) Deutschland hinters Licht geführt und somit verraten, weswegen ich diesen Verrat als Nazitriumverrat bezeichnen möchte!

Jetzt sollte mir nur noch jemand verraten, was die Moral der ganzen Geschichte ist.

Und doch ist der Tag gerettet, dank sei ....Rudi Carell!

星期一, 三月 03, 2008

Unaufhaltsamer Rückblick!

So langsam flutsch es wieder, auch wenn es anscheinend niemand so richtig gemerkt hat. Aber auch egal! Hier wird ja nicht gebloggt, um von der jubelnden Masse den wohlverdienten Lohn zu bekommen, sondern aus purem Eigennutz.

Heute soll es mal um Rambo gehn, genauer um Rambo 4! Vermutlich kennt den der eine oder andere schon, Deswegen verwundert es die, die ihn schon kennen nicht wenn ich hier schreibe, daß der recht brutal ist, also nicht nur Rambo im allgemeinen sondern gerade der vierte Teil im speziellen!

Auf außergewöhnlich großartige Sätze wie: "Um den Krieg zu gewinnen, muß man selbst zum Krieg werden!" - der Spruch stammt übrigens aus dem zweiten Teil - wartet der geneigte Gewaltvoyeur allerdings vergeblich, oder ich hab das grauenhafte englische Genuschel von Rambo nicht so ganz verstanden. Dafür knüpft der vierte Teil wieder irgendwie an den ersten an. Immerhin spricht John Rambo immer davon, daß die Missionare doch bitte wieder nach Hause gehen sollen.

Alles in allem ist Rambo im vierten Teil älter als in den Teilen davor - was allerdings nicht verwundert - aber auch wesentlich aufgeblähter - was allerdings nur den wundert, der immernoch glaubt, Sylvester "Sly" Stallone hätte mit Steroiden nichts am Hut. Woher John Rambo allerdings Steroide herbekommen soll, bzw. wozu John Rambo überhaupt Steroide nötig hat, ist zum einen für den Film völlig nebensächlich und wird deswegen nicht weiter geklärt. Die ganze Steroid-Abschweife kann also getrost überlesen werden.

Aber nicht nur Rambo in persona können gesteigerte Attribute wie älter und aufgeblähter zu gesprochen werden, sondern auch dem Teil 4 itselfe: Er ist brutaler, irgendwie auch "realistischer" (was auch immer das im Zusammenhang mit Rambo bedeuten soll), und vor allem kürzer als die vorangegangenen Teile, auch wenn es gerade mal der dritte Teil über die 90-Minuten-Marke geschafft hat. Ich hoffe nur, daß die Zensur nicht noch mehr wegschnippelt, denn sonst sieht man Rambo nur in seinem Boot am Motor stehen und ab und an mal "Go Home!" mit manchmal mehr, manchmal weniger Nachdruck nuscheln. Als Textlastig würde ich Rambo 4 in keinem Fall bezeichnen, so wie eigentlich keinen der Rambo-Teile.

Was den Tiefgang dieses vierten und letzten Teil der Rambo-Saga angeht, behaupte ich einfach mal frisch heraus, daß es sich irgendwo in der Nähe zum Niveau dieser Review bewegt. Gegenteilige Meinungen nehme ich gern zur Kenntnis, auch wenn ich befürchte, daß auch diesen Kampf nur einer gewinnen kann.

Und damit sei auch dieser Tag gerettet, dank sei ....John Rambo!

星期日, 三月 02, 2008

Mal den Osten kosten!

Nachbarn sind schon was tolles - vor allem, wenn es nicht die eigenen sind. Die ganze Geschichte spielt in einem, ich sag einfach mal Arbeiterviertel in einer von Arbeiterabwanderung bertroffenen deutschen Stadt, ich nenn sie einfach mal Mönchengladbach. Und da wohnt besagte Nachbarin! Sie ist eher vom gesprächigen und neugierigen Typ, ich sag einfach mal vom Typ wie Else Kling, nur mit mehr Weh-Wehchen.

Aus einer mir zugetragenen Unterhaltung wußte ich bereits vor meinem ersten Zusammentreffen mit der Nachbarin, daß sie aus Ostpreußen?, oder Schlesien? auch egal, aus Polen oder der Ukraine ist. Und bei meinem ersten Zusammentreffen habe ich es dann auch direkt gehört: diese Intonation die so an "Mitterchen" denken läßt, und die so etwas gemütlich üngemütliches transportiert.

Und dann wurde ich hungrig. Und weil mir der Sinn nach großdeutscher Ernährung stand bestrich ich meine Scheibe Panne Bianco erst einmal mit der guten alten Pommerschen Gutsleberwurst, um dann mit dänischem Esrom das gesittete Geschmackserlebnis abzurunden. "Gutsleberwurst", da klingt doch die heile großdeutsche Welt genüßlich mit, und man sieht förmlich den gesitteten Gutshof mit den Knechten und Mägden - dieses romantische Idyll, das nun der Vergangenheit zum Opfer gefallen ist, obwohl es die deutsche Seele doch so sehr danach sehnt.

Und so schweife ich in längst vergangene ostdeutsche Gefilde ab, und grübel darüber nach, ob der Vertriebenenverband wohl Sponsor der Rügenwalder Mühle ist, welche übrigens jetzt nicht mehr in Pommern, oder gar in Rügenwalde, sondern - mit einem geographischen Linksruck - in Bad Zwischenahn in Niedersachsen produziert. Und beim denken trällert der Werbejingel durch meine Hirnwindungen und ich denke mir: Werden unartige Kinder zur Bestrafung eigentlich in den Rügenwald geschickt?

Mit diesem Ausflug in Fernostdeutsche Befindlichkeit - übrigens ekligen Ausmaßes - soll auch dieser Tag gerettet sein, dank sei der Pommerschen aus dem Buchenrauch!

星期三, 八月 15, 2007

Nichtleserbrief!

Danke, Bild, daß Du uns diesen Irrsinn präsentierst. War Deine Kampagne bisher dumm und anmaßend, so wird sie jetzt auch noch unlogisch und verdreht die Wahrheit über das von Dir bekannte Maß. So habe ich beim Anblick des händchenhaltenden Paares Kohl-Mitterand, das in Verbindung mit Wahrheit gebracht wird bisher immer noch schmunzeln können, doch wenn ich in der neuen Kampagne ein Frau sehe, die ein Schild hält auf dem steht: "Ich habe die Pille absichtlich vergessen!", dann frage ich mich, was hat das mit Mut zu tun?

Wäre es nicht wirklich mutig, die Pille nicht heimlich abzusetzen? Oder willst Du, Bild, darauf hinaus, daß es doch mutig ist, seinen Partner zu hintergehen und diesen dann vor vollendete Tatsachen zu stellen? Oder meinst Du, Bild, Verhütung sei Frauensache, und die Nichtverhütung somit auch? Wäre der Spruch: "Ich habe absichtlich Löcher in mein Kondom gestochen!" etwa auch ein Wahrheit, die es verdient mutig ausgesprochen zu werden?

Wenigstens rettest Du mit dieser Dummheit meinen Tag, dank sei .....Dir, Bild!

星期三, 七月 04, 2007

Stigmatisierung von Abgeordneten!

Das Bundesverfassungsgericht hat es beschlossen: Abgeordete mussen ab sofort angeben, ob sie mehr als 1000€, 3500€ oder gar mehr als 7000€ Nebeneinkünfte haben!

Da kann ich nur sagen: Das stigmatisiert doch gerade die, die nichts dazu verdienen! Denn bei diesen stellt sich doch die Frage: Sind die denn nicht bescheuert? Mal ehrlich, will ich nen bescheuerten als Abgeordneten haben? Ihr seht, das will doch keiner - dann doch lieber clever&korrupt! - Oder eben nur korrupt, besser als nichts!

und damit ist der Tag schon zum zweiten mal gerettet, dank sei ....dem Bundesverfassungsgericht!

Hoch hinaus - auch ohne Fortschritt!

Gepriesen sei der 1. Interational Day des Denglish! - Denn heute ist es soweit, heute gibts ein wenig Zusatzinformation zum Thema Verwirrung! Und wer wäre dazu besser geeignet als Ich? - Na, also!

Und wie so oft, decke ich natürlich auch heute wieder unfassbares auf. Wir alle kenned doch die Geschichte vom Turmbau zu Babel. Angeblich hat Gott die Sprachen verwirrt, und deswegen ist dann das Projekt "Turm zum Himmel" übelst gescheitert. Aber das ist nicht ganz so konsistent wie es sich anhört. Vielmehr verbirgt sich die Antwort im Namen der Stadt: Babylon!

Babylon bedeutet nämlich übersetzt: Verwirrung! Und warum sollte Gott sich bei einem so vielsagenden Namen allein mit der Verwirrung der Sprache aufhalten - zumal das Projekt "Turm zum Himmel" ja geplant war, um direkt an die Himmelspforte klopfen zu können. Ehrlich gesagt, das hätte ich mir als Gott auch nicht gefallen lassen: Ein von Hausierern belagertes Paradies! - Pah! Und was tut nun ein allmächtiger Gott? - Genau, er macht erstmal keine halben Sachen, und wenn er schon verwirrt, dann doch richtig!

Die Verwirrung läßt sich nicht nur auf die Sprache eingrenzen, vielmehr sind alle Bereiche der menschlichen Kreativität davon betroffen - unter anderem auch die Architektur! Dann macht die Geschichte auch wieder Sinn!

Gott will sich also präventiv vor rumlungernden Bittstellern schützen und stiftet einfach mal ein wenig Verirrung! Plötzlich können sich die Erbauer des Turms weder verständigen, noch sind sie sich im architektonischen Stil des Turms einig. Folglich baut jeder irgendwie was anderes. Das klappt natürlich nicht! - Das lässt sich ja auch schon an solchen Stilrichtingen wie Neoklassizismus zeigen: Auf der einen Seite Klassisch, bzw. am Klassischen angelehnt, und auf der anderen Seite Beton! - Sieht einfach scheiße aus! Alle bauen also wild drauf los, das Teil klappt irgendwan zusammen. Und weil jeder die Schuld beim Anderen sucht, haben sich die, die sich sprachentechnisch und stiltechnisch einig waren (Gott erwirrt natürlich nur innerhalb der göttlichen Ordnung - is klar) zusammen getan und haben sich möglichst weit weg von den anderen Architektur-Dilletanten angesiedelt.

Was das jetzt alles mit dem 1. Interational Day des Denglish zu tun hat? - Naja, Verwirrung eben!

Und auch today ist der day gesaved, thanks to ......Gott!

星期四, 六月 14, 2007

Was ich von Soldaten nicht hören will!

Gestern habe ich mir aus Faulheit eine Dokumentation über riesige Maschienen auf N24 angekuckt. Faulheit deswegen, weil ich grad so bequem vor der Glotze lag und nicht umschalten wollte, denn zum Umschalten hätte ich ja aufstehen müssen, denn ich besitze keine Fernbedienung. Egal, denn die Dokumentation startete vielversprechend, mit dem Satz:
"Es kommt eben doch auf die Größe an!"

Die Dokumentation selbst war nicht sonderlich spannend, wären da nicht zwei Soldaten gewesen, die Dinge sagten, die ich nie aus dem Mund eines Soldaten hören wollte, und auch nie wieder hören will - ganz abgesehen, was ich von Soldaten und Militär sonst so halte: nämlich gar nichts!

Der erste Satz kam von einem recht jungen Marineoffizier, der den größten Flugzeugträger der USA fährt. Der meinte: "Wenn ich darüber nachdenken würde, was ich da mache, dann könnte ich es nicht mehr. Also stelle ich mir einfach vor es ist ein Videospiel und vertraue auf mein können." - Eklig, Pfui, Schäm Dich!

Weitaus fieser erwies sich allerdings ein weitaus höherrangiger Was-auch-immer. Der pries unentwegt diesen ach so tollen Flugzeugträger an und prahlte schon fast damit, was diese Todeswaffe so alles kann. Und dann ging er dazu über, zu erklären, wozu dieser Flugzeugträger und seine Besatzung (6.000 Soldaten) gebaut wurde: "Wir sind dazu da, dem Gegener durch internationale Gewässer den Krieg ins eigen Land zu bringen" und dann noch Sinngemäß folgendes: "Wir sind dazu da, Menschen die anderer Meinung sind dadurch [militärische Mittel] von unserer Meinung zu überzeugen. Dafür werfen wir auch Bomben." - Hier geht sogar mir das Gefühl für Ekel völlig aus - hier bleibt nur noch Entsetzen.

Es ist ja nicht so, daß ich nicht wüßte wofür eine Militärmacht ihre militärische Stärke einsetzt, und daß das auch die Soldaten wissen. Aber daß mir ein alter Mann mit einem Lachen im Gesicht etwas sagt, was jeder X-belibige Terrorist (jetzt mal nur aus der Sicht des alten Militärfutzies) auch sagen würde, und sich dann noch im Recht fühlt, weil er einen Staat, der ihm diese Befehle gibt als Legitimation ansieht, andere Menschen mit Gewalt und Bomben zu überzeugen? Setzen, 6!

Soldaten und ihre wirren Hirne zu retten wäre etwas viel verlangt, aber den Tag retten, das schaff ich hoffentlich noch, dank sei .......der "brain laundry"!

星期四, 五月 10, 2007

Ein Fall für die Gedankenpolizei...

Gestern gönnte ich mir aus purer Lust mal eine Dokumentation über die letzten Tage vor Kriegsende des 2. Weltkrieges. Dabei schaute ich zur Abwechslung mal nicht durch die bekannten knoppschen Augen, sondern durch die vom Kronzucker. Alles in allem, wie ich mir das erwartete - nichts Neues! Ne Schmalspurdoko eben.

Eins hat mich dann doch noch etwas wachgerüttelt. Ein alter Mann erzählt von seiner Zeit als Hitlerjunge beim Volkssturm. Er gesteht ein, bis zuletzt, also bis der Tod Hitlers bekannt wurde an den Endsieg geglaubt zu haben, "auch wenn das jetzt verrückt klingt". Dann erzählt er von einem Erlebnis. In den weiteren Hauptrollen: Sein Nachbar, dessen Panzerfaust, ein Gewehr, ein russischer Panzer, der Panzerführer. Die Geschichte hörte sich in etwa so an (leider kein O-Ton):

Der Hitlerjunge und sein Nachbar gehen mit der Panzerfaust des Nachbarn auf Panzerjagd, lauern hinter einem Erdhügel an einer Straßenecke, und als der Panzer dann ca. 10 Meter von ihnen entfernt an ihnen vorbeifährt drückt der Nachbar ab. Der Panzer explodiert, fängt Feuer, und der Hitlerjunge und sein Nachbar hören die Schreie der verbrennenden Soldaten. Als der Panzerführer die Luke oben öffnet und rausklettern will, drückt der Hitlerjunge ab und der Soldat kippt vorn über. "Das war der einzige Schuss, den ich in diesem Krieg abgefeuert habe."


Soweit die Geschichte. Eigentlich nichts wo es sich lohnt weiter darauf einzugehen, bis eben auf den algemeinen Duktus der Geschichte und den letzten Satz - den habe ich mir deshalb auch gemerkt.

Der alte Mann kommt im ersten Moment eigentlich nicht unsympatisch rüber, für jemanden, der einem gerade erzählt, bis zum letzten Stündchen Hitlers an den Endsieg geglaubt zu haben. Der ehemalige Volksstürmer kommt ein bißchen so rüber, als hätte er was aus der ganzen Sache gelernt und mensch möchte ihm diese Jugendsünde verzeihen. Der letzte Satz und die Art, wie er erzählte sprechen aber eine andere Geschichte.

Der Duktus des Erzählens erinnert an eine Märchenstunde - so war das eben. Der letzte Satz wirkte allerdings wie ein entschuldigendes Statement, daß das einzige, was ihm am 2. Weltkrieg anzulasten ist, dieser eine Schuss ist, den er auf einen Soldaten abgefeuert hat. Aber das kann es ja wohl nicht sein. Soldaten, und zu einem solchen hat er sich durchaus willig gemacht, sind eben nicht nur für die Schüsse, die sie abfeuern verantwortlich. Er machte sich zu einem Vertreter eines Weltbildes, das nicht akzeptiert werden kann, nicht akzeptiert werden darf. Und er hätte verbittert weitergekämpft, wenn er nicht erfahren hätte, daß sein Führer Tod ist. Der alte Mann hatte seine eigentliche, unverzeiliche Jugendsünde gar nicht realisiert oder gar in Frage gestellt - so war das eben.

Aber darum gings in der Doko ja auch nicht. Es ging eben um einen x-belibigen Krieg, bzw. um dessen Ende. Die Russen haben ja auch verbittert um Stalingrad gekämpft, wieso also nicht die Deutschen um Berlin? - Vielleicht weil Berlin die Hauptstadt von Nazi-Germany war und es ohne diesen oder einen späteren Angriff auf Berlin nie zu einer Kapitulation gekommen wäre?

Mein Fazit zur Sendeung: Ob ich mir nun Kronzuckers, Knopps oder Fests & Eichingers Version anschaue ist eigentlich egal. Lücken haben sie alle und hinterfragt wird auch nicht wirklich - dafür war das dritte Reich wohl doch nicht schlimm genug.

Dafür ist aber dieser Tag gerettet, dank sei ........der Aufarbeitung der Vergangenheit!

星期二, 四月 24, 2007

Die Rinde von den Augen!

Gestern abend gönnte ich mir im öffentlich rechtlichen Fernsehn eine kleine Dokumntation über die ältesten Bäume Deutschlands. Natürlich erwartete ich nicht, daß meine eigene Baumforschung erwähnung findet, denn es sollte ja um alte Bäume gehn, nicht um politische.

Gestaffelt von vergleichsweise jungen Bäumen, hangelte sich die Dokumentation zu immer älteren Bäumen und gelangte so auch zur Eiche, die zwar alterstechnisch von der Tanz/Dorflinde überragt wird, aber sonst der Dokumentation folgend voller Mythen steckt. Ich habe die Bilder von knörrig verknoteden Wurzeln und skuril gebildeter Rinde auf mich wirken lassen, hörte das ewige festhalten des Dokumentationssprechers an der ominösen 1000-Jahresmarke nur noch aus weiter Ferne, wurde eins mit dem Programm, als es mir wie Rinde von den Augen fiel: Mir war endlich klar, was Hitler eigentlich sagen wollte!

Auch Hitler war anscheinend von alten Bäumen besessen, so wie von vielem anderen auch: der Weltherrschaft, Okkultismus, dem Teufel. Diese Bessenheiten würde zwar zu dem immer konstruierten 1000-Jährigen Reich passen, aber nicht zu den Bäumen. Deswegen die These: Hitler wurde immer falsch verstanden! Er sprach nicht von einem 1000-jährigen Reich sondern meinte eigentlich eine 1000-jährige Eich!

Bleibt die Frage, was er damit meinte, diese errichten zu wollen?

Und damit ist auch dieser Tag gerettet, dank sei .......Bonifatius!

星期六, 四月 21, 2007

Oettinger enthüllt!

Michael Buback, beziehungsweise ein Anruf bei Michael Buback hat den Stein ins Rollen gebracht: Der Anrufer sagte dem Sohn des erschossenen Generalbundesanwalts Siegfried Buback, Christian Klar sei nicht auf dem Motorad gesessen, auf dem die Täter saßen - sprich: Chriatian Klar hat auch nicht geschossen!

Michael Buback reagierte darauf mit der Unterstützung des Gnadengesuchs seitens Christian Klar, auch wenn der keine Reue zeigt. Und überhaupt: Reue! Was soll der Bullshit? Reue zeigen um Gnade zu erlangen? Sind Menschen die das fordern wirklich der deutschen Sprache mächtig? Unter Gnade versteht man eine wohlwollende ungeschuldete Zuwendung - also nix mit: Erst Reue, dann Gnade, sondern Gnade, egal ob Reue oder nicht, eben eine wohlwollende ungeschuldete Zuwendung.

Aber zurück zum Thema, denn nicht nur Michael Buback spricht sich für die Gnade für Christian Klar aus. So sprechen Insider davon, daß sich Günther Hermann Oettinger bereits auf eine Entlassungsrede für Christian Klar vorbereitet, in der folgendes stehen soll:

"Anders als in einigen Artikeln zu lesen, gilt es festzuhalten: Christian Klar war kein Terrorist. Im Gegenteil: Er war ein Gegner der RAF. Allerdings konnte er sich den Zwängen de RAF ebenso wenig entziehen wie Millionen Andere. Wenn wir als Nachgeborene über RAFler von damals urteilen, dann dürfen wir nie vergessen: Die Menschen lebten damals unter einer brutalen und schlimmen Diktatur!"

(ob mit Diktatur die SPD gemeint ist, konnte noch nicht bestätigt werden)


Ob Günther Oettinger damit auf Kritik reagieren möchte, er würde nicht nur am äußersten Rechten Rand fischen, sonder darin baden und sich im bürgerlich-braunen Schlamm gar suhlen, ist leider unklar.

Und doch ist der Tag gerettet, dank sei .....dem Deutschen Frühling!

星期二, 四月 03, 2007

Nazibäume!

***** Achtung Satire! *****

Ich hatte unlängst Besuch von einem Forstwissenschaftler. Beim gemeinsamen Spaziergang durch die Groß-, Innen und Randstadt kamen wir auch durch den West-Park. Hier machten wir eine schreckliche Entdeckung: Eine Kastanie war mit einem Hakenkreuz beschmiert! - Das dachten wir zumindest.

Zuhause - das schreckliche Ereignis noch nicht ganz verarbeitet - machten wir uns an die Recherche und entdeckten Grausames. Wir fanden heraus, daß sich neben der Kastanie und der Ross- oder Esskastanie, eine weitere Kastanienrasse gebildet hat:

Die SS-Kastanie!


Aber nicht nur diese Baumart im Deutschen Wald wurde von der nationalsozialistischen Propagande eingenommen. Dieses Phänomen erstreckt sich quer durch alle Baumgattungen. So gibt es bereits eine weitere Ahornart:

Den SA-Horn!

Leider gibt es vom SA-Horn noch keine Bilder, da sich der SA-Horn im Gegensatz zur SS-Kastanie hauptsächlich im Verborgenen aufhält. Dafür fanden wir bei der Recherche das geheime SA-Horn-Abzeichen, mit dem sich der SA-Horn in Versammlungen schmückt:



Besonders auffällig ist beim SA-Horn, daß er es ist, der die Propagande bis in die Baumschulen trägt. So entstanden in den letzten Jahren immer mehr Freie Baumschaften, die besonders jüngere Bäume ansprechen sollen.




Neben der SS-Kastanie und dem SA-Horn mit seinen Freien Baumschaften sind bereits die NSDA-Pappel, die Großdeutsche Eiche und der Granat- oder NSD-APfel bekannt - und es werden immer mehr!

Wie es zu diesem Rechtsruck im Deutschen Wald kommen konnte, ist noch fraglich. Eine Theorie besagt, der Rechtsruck sei eine Reaktion auf das Waldsterben, eine andere Theorie, daß die Bäume noch nicht gemerkt haben, daß der Krieg zuende ist. Ein dritte Theorie spricht davon, daß sich in der Baumwelt nur die Menschenwelt widerspiegle.

Und mit einem Aufruf zum Widerstand sei auch dieser Tag gerettet, dank sei .....dem Borkenkäfer!

***** Satire Ende! *****

星期四, 三月 22, 2007

Neues vom Hitler-Berg!

Der von mir liebgewonnene Hitler-Berg heiß nicht mehr Hitler-Berg, sondern hat seinen alten und somit auch wieder neuen Namen zurückerhalten - von Google!

Bei Google-Earth erschien nämlich die Bezeichnung, die allen irgendwie peinlich war: Hitler-Berg! So wie in jeder X-belibigen Stadt der Marktplatz in Adolf-Hitler-Platz oder die Hauptstrasse in Adolf-Hitler-Straße umbenannt wurde, so wurde auch der Heigelkopf vom fleißigen verführten deutschen Volk in Aldolf-Hitler-Berg getauft. Als Taufgeschenk gabs damals, 1933, ein 10 Meter großes Hakenkreuz, welches nachts durch Fackeln beleuchtet war und das 1945 genausoschnell wieder verschwand, wie es aufgetaucht war.

Klar, daß sich die deutsche verführte Seele jetzt natürlich über solch vermeindlich antiquierte Benennungen aufregt und auch wissen will, wie Google denn zu diesem "ominösen" Namen kommt: US-Militärkarten!

"Die historisch offenbar weitgehend schmerzfreien US-Militärs aber sahen bisher keine Veranlassung, den Hitler-Berg wieder zum Heiglkopf zu machen."

So stehts bei spon und gmx!

Daß die ganze Zurückbenennung dann gleich als "Entnazifizierung" betitel wird, liegt wohl daran, daß auch hier wieder Rücksicht auf die armen verführten Deutschen genommen wird - oder es ist einfach nur ein Aufmacher alá Bild!

Wem es nach dem "außerplanmäßiges Update" noch nicht hochgekommen ist, und wer weitergelesen hat, der wird feststellen, daß die dummen-dummen US-Militärs auch noch den böse-bösen Verführer falsch geschrieben haben: "Adof" - Ohhhh, Ahhhh, Uhhhh!

Das geht dann auch weiter so: "Nazi-Barbarei", "Massenmörders Hitler", "der deutsch-österreichische Schlächter und Kriegstreiber"!

Aber auch zu scherzen ist der Schreiberling aufgelegt:

"In die offiziellen Listen des bayerischen Landesamts für Vermessung und Geoinformation oder des Alpenvereins hatte es der Name in der knapp dreizehnjährigen Geschichte des Tausendjährigen Reiches gar nicht geschafft."

Da trauerte das bayerischen Landesamts für Vermessung und Geoinformation und der Alpenverein wohl noch dem Kaiser nach!

Jetzt ist aber alles wieder im Lot! Der braune Schmutz der Vergangheit wurde und wird weiter abgewaschen und manchmal sogar einfach negiert.

Und damit ist auch der winterliche Frühling gerettet, dank sei .......dem Schnee, der auch den braunsten Sumpf in idyllisches Weiß hüllt!

星期四, 三月 08, 2007

Verbal auf den Putz hauen!

Auch ein blindes Huhn, findet mal ein Korn!

Ist zwar nicht mehr das frischeste Getreide, aber blinde Hühner picken eben langsam.

Und damit ist der Tag schon wieder gerettet, dank sei .....dem Edmund!

Trittbrettfahren!

Mal schauen, ob das was Telegehirn im Artikel The Bridge on the River Külbel schreibt, auch jemandem wie mir, der sich zum Thema selbst noch nicht geäußert hat, passieren könnte.

Link auf ein Photo! - Hammervergehen, das kein Vergehen ist.

Julius wurde ja bereits in einer Strafanzeige gegen Unbekannt, die gegen Liza gestellt wurde, erwähnt und testet wohl das Gleiche.

Edit: Wie es scheint, hat sich auch Bud dem Thema angenommen.

Und damit wäre wohl auch dieser Tag gerettet, dank sei ......Joseph Nicéphore Nièpce!

星期三, 三月 07, 2007

Hab Ich gesagt, das macht Sinn?

Über die Sinnhaftigkeit und die Wissenschaftlichkeit von Wikipedia läßt sich ausgiebig streiten. Quasi:

"Web 2.0" vs. "Wissenschaft"

- oder um es genauer auszusprechen:

"Viele Köche verderben den Brei" vs. "Elfenbeinturm"

Daß in einem Blog ständig und zu allem auf Wikipedia verlinkt wird, wurde bereits hier angeprangert, wobei ich zugeben muss, daß auch ich erst durch Super-K gebremst werden musste. Wenn ein Link sinnvoll erscheint, Bitte - hau ihn rein! Wenns aber nur mal wieder darum geht einen Link einzufügen, dann kann blogger sich das auch sparen. Zum Glück ist das mal geklärt.

Total unverständlich wird es dann allerdings, wenn blogger sein Wikipedia-Profil verlinkt. Was drückt das aus? Wissenschaftlichkeit, haben wir ja schon gesehen wird bei Wikipedia eher angezweifelt, und ein Leben vor dem Rechner spricht nun auch nicht unbedingt von Sozialkompetenz (wobei der Einwand, daß meine diesbezügliche Kompetenz in letzter Zeit wohl sehr gelitten haben musste, mir immerhin ein Lächeln ins Gesicht zaubert).

Warum also, sollte ich mein Wikipedia-Profil verlinken? Ganz davon abgesehen, daß ich noch nicht einmal eins habe. Warum also? Ist es sowas wie eine Profilneurose? "Schau her, Onlinewelt, soviel habe ich schon für Dich, das Web 2.0 geleistet!"???

Aber auch egal, vielleicht kennt das WWW die Antwort auf diese Frage.

Und damit wäre der Tag gerettet, dank sei .....der Profilneurose!