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星期二, 四月 24, 2007

Die Rinde von den Augen!

Gestern abend gönnte ich mir im öffentlich rechtlichen Fernsehn eine kleine Dokumntation über die ältesten Bäume Deutschlands. Natürlich erwartete ich nicht, daß meine eigene Baumforschung erwähnung findet, denn es sollte ja um alte Bäume gehn, nicht um politische.

Gestaffelt von vergleichsweise jungen Bäumen, hangelte sich die Dokumentation zu immer älteren Bäumen und gelangte so auch zur Eiche, die zwar alterstechnisch von der Tanz/Dorflinde überragt wird, aber sonst der Dokumentation folgend voller Mythen steckt. Ich habe die Bilder von knörrig verknoteden Wurzeln und skuril gebildeter Rinde auf mich wirken lassen, hörte das ewige festhalten des Dokumentationssprechers an der ominösen 1000-Jahresmarke nur noch aus weiter Ferne, wurde eins mit dem Programm, als es mir wie Rinde von den Augen fiel: Mir war endlich klar, was Hitler eigentlich sagen wollte!

Auch Hitler war anscheinend von alten Bäumen besessen, so wie von vielem anderen auch: der Weltherrschaft, Okkultismus, dem Teufel. Diese Bessenheiten würde zwar zu dem immer konstruierten 1000-Jährigen Reich passen, aber nicht zu den Bäumen. Deswegen die These: Hitler wurde immer falsch verstanden! Er sprach nicht von einem 1000-jährigen Reich sondern meinte eigentlich eine 1000-jährige Eich!

Bleibt die Frage, was er damit meinte, diese errichten zu wollen?

Und damit ist auch dieser Tag gerettet, dank sei .......Bonifatius!

星期二, 四月 03, 2007

Nazibäume!

***** Achtung Satire! *****

Ich hatte unlängst Besuch von einem Forstwissenschaftler. Beim gemeinsamen Spaziergang durch die Groß-, Innen und Randstadt kamen wir auch durch den West-Park. Hier machten wir eine schreckliche Entdeckung: Eine Kastanie war mit einem Hakenkreuz beschmiert! - Das dachten wir zumindest.

Zuhause - das schreckliche Ereignis noch nicht ganz verarbeitet - machten wir uns an die Recherche und entdeckten Grausames. Wir fanden heraus, daß sich neben der Kastanie und der Ross- oder Esskastanie, eine weitere Kastanienrasse gebildet hat:

Die SS-Kastanie!


Aber nicht nur diese Baumart im Deutschen Wald wurde von der nationalsozialistischen Propagande eingenommen. Dieses Phänomen erstreckt sich quer durch alle Baumgattungen. So gibt es bereits eine weitere Ahornart:

Den SA-Horn!

Leider gibt es vom SA-Horn noch keine Bilder, da sich der SA-Horn im Gegensatz zur SS-Kastanie hauptsächlich im Verborgenen aufhält. Dafür fanden wir bei der Recherche das geheime SA-Horn-Abzeichen, mit dem sich der SA-Horn in Versammlungen schmückt:



Besonders auffällig ist beim SA-Horn, daß er es ist, der die Propagande bis in die Baumschulen trägt. So entstanden in den letzten Jahren immer mehr Freie Baumschaften, die besonders jüngere Bäume ansprechen sollen.




Neben der SS-Kastanie und dem SA-Horn mit seinen Freien Baumschaften sind bereits die NSDA-Pappel, die Großdeutsche Eiche und der Granat- oder NSD-APfel bekannt - und es werden immer mehr!

Wie es zu diesem Rechtsruck im Deutschen Wald kommen konnte, ist noch fraglich. Eine Theorie besagt, der Rechtsruck sei eine Reaktion auf das Waldsterben, eine andere Theorie, daß die Bäume noch nicht gemerkt haben, daß der Krieg zuende ist. Ein dritte Theorie spricht davon, daß sich in der Baumwelt nur die Menschenwelt widerspiegle.

Und mit einem Aufruf zum Widerstand sei auch dieser Tag gerettet, dank sei .....dem Borkenkäfer!

***** Satire Ende! *****