星期四, 三月 16, 2006

Warum das denn?

Und wieder einmal stolpere ich beim sinnlosen Durchstreifen der Internetwelten auf unfassbares. Von den Windowsmachern wird eine Belohnung geboten, wenn es jemand schafft Windows XP auf einem Mac zum laufen zu bringen. Soweit ist das ja noch nicht verwunderlich, denn wenn XP auf noch mehr Rechnern läuft, vergrößert sich auch der Einsatzbereich und somit die Chance auch unter Mac-Kunden in Zukunft zu kassieren.
Wirklich unfassbar ist allerdings, daß das Menschen ausprobiert haben und anscheinend auch geschafft haben. Daß das jemand mal schaffen wird, davon war ja auszugehen - beträgt das Preisgeld auch gerade mal 12.000 Dollar, was nun echt kein Hinweis ist, daß es als völlig ausgeschlossen gilt, daß es klappen könnte.
Daß es wirklich jemand gemacht hat irritiert mich ein wenig. Warum sollte denn jemand, der sich schon vorsorglich einen Mac zulegt wollen, daß da WinXP drauf läuft? Das ergibt doch keinen Sinn.
Sinn hingegen ergibt ein anderes Produkt, welches mir in den Weiten begegnete: Der Isolater! Endlich mal ein Programm, das einen von lästigen anchatversuchen schützt, einen User und seinen Rechner eben vom Rest der Internetwelt isoliert.
Ok, user könnte ja einfach kein Chatprogramm öffnen, oder wahlweise einfach bei jedem öffnen des Chatprogramms manuell direkt auf "Nicht stören!" oder "Not available!" schalten, oder sich gar tarnen. Eine weiter Möglichkeit wäre auch das Ziehen des Netzwerksteckers, aber was wäre die Welt ohne Programme die uns von allen anderen Isolieren - genau, viel zu voll!

Und auch den heutigen Tag sehe ich als gerettet an, .... dank der allgemeinen Misanthropie!

星期三, 三月 15, 2006

Fußball

Eigentlich will ich mit der WM im Sommer ja nix zu tun haben, und der Plan war eigentlich zu dieser Zeit, nicht hier im Land zu weilen - wer weiß, vielleicht haut das ja noch hin - und auch sonst wollte ich mich von dem ganzen Rummel nicht beeindrucken lassen, aber da hielt ich mich wohl für zu Resistent.
Angefangen hat es schon mit der Telekom, die ihre Kunden ins Team Deutschland aufnehmen wollen. Weiter gehts mit den WM-Tickets. Überall gibt es welche zu gewinnen, ist ja klar, daß es da keine mehr zu kaufen gibt. Dann über die ganzen anderen Fanartikel-Werbeaktion bis hin zum Bier. Es scheint mir fast so, wie wenn ich mich automatisch zum Fußball, obendrein zum Deutschen Fußball und ganz nebenbei allgemein zu Deutschland bekenne, wenn ich Bier trinke. Das mag vielleicht ein wenig Verfolgungsängstlich erscheinen, aber es fühlt sich nunmal ein wenig so an.
Der Overkill ist aber, daß jetzt auch schon der allgemeingebräuchliche Antiamerikanismus in die Fußballdiskussionen einzieht, denn wenn unser Bundesklinsi nach amerikanischen Methoden trainieren lässt, dann ist das doch die Abkehr von den guten alten Deutschen Trainingsmethoden - was in meinen Augen ja auch nicht schlecht ist, geschweige denn diskussionswürdig.
Und dann schaltet sich ganz nebenbei unsere Bundesmerkel noch mit ein und holt mal kurz so zwischendurch den Kaiser und den Bundesklinsi an einen Verhandlungstisch - wohl um die Kampfstrategie, die zum Endsieg führen soll noch einmal zu besprechen.
Fußball ist eben Deutschland und Deutschland Fußball. Zwei, verzeihe Ein (da Deckungsgleich) guter Grund, das Weite zu suchen...

Und damit wäre auch die WM gerettet .... dank Merkel?

星期一, 二月 27, 2006

Vom Konflikt zum Krieg...

Es ist schon was her und viele wissen es auch schon garnicht mehr, aber es gab da mal nen Krieg im früheren Jugoslavien, der zum Konflikt umgedeutet wurde, damit auch die Deutsche Bundeswehr mitspielen durfte. Auslandseinsatz im Krieg wäre natürlich nicht möglich gewesen, waren doch die Vorzeigepazifisten der Grünen gerade frisch mit in die Regierung eingezogen. Aber in einem Konflikt Frieden stiften - mit Panzern natürlich und nicht mit albernen weißen Flaggen - das war drin.
Tja, und was damals im alten Jahrtausend schon half, hilft auch heute wieder. Der Troubel um den Auslandseinsatz der Bundeswehr ist längst schon vergessen, sind Deutsche Waffen doch wieder gern gesehen in der Welt. Selbst der, als Konflikt getarnte Krieg ist aus den Köpfen gestrichen. Und jetzt gilt es einen Kriegsverbrecher von den Internationalen Gerichtshof zu stellen: Ratko Mladic.
Aber wie kann es denn einen Kriegsverbrecher geben in einem Konflikt? Ganz einfach: Der Konflikt wird wieder zum Krieg, denn jetzt muss ja keine Einsatz einer Bundeswehr mehr gerechtfertigt werden, jetzt geht es um den Verbrecher.
Es kann so einfach sein!
Soll also durchgesetzt werden, daß Deutsche Truppen wieder öffentlich und offiziell in der Welt Präsenz zeigen wird ein Krieg zum Konflikt. Wenn aus diesem Konflikt dann Schuldige gerichtet werden sollen, wird der Konflikt wieder zum Krieg.
Damit wäre also alles geklärt: Ein Krieg kann also gleichzeitig nur ein Konflikt sein, je nachdem, wie es grad gebraucht wird.

Und damit ist auch der heutige Tag gerettet, Dank sei der ....... Umdeutungsfreiheit!

星期五, 二月 24, 2006

Bilder und Musik

Wie schön sind alle die bunten Werbungen, die uns so maches anpreisen, und wie schön sind alle die tollen SchauspielerInnen, die uns so sehr erfreun. Im Fernsehn gibt es sie eben noch, die schöne heile Welt, von der wir alle träumen.
Was ist aber, wenn wir uns nicht mehr nur von den Bildern verführen lassen, sondern auch auf unnütze Dinge wie Texte und Hintergrundmusik hören? Wir stellen erschreckt fest, daß das doch alles Schnickschnack und Humbug ist - genau!
Die Textqualität mag sich ja gerne mal steigern, und das muss nicht unbedingt am Budget liegen. Was aber meist einfach nur nach Lust und Laune eingespielt wird, ist die Hintergrundmusik: Gute Beispiele für Musik über die nicht nachgedacht wurde sind die ganzen Castingshows (auch wenn es vordergründig in vielen sogar um Musik gehen soll). Aus dem Zusammenang gerissene Sampels werden zu Bilderkonfetti gereicht, ohne auf Liedtexte zu achten. Aber daran haben wir uns ja auch schon gewöhnt. Was mich allerdings dazu treibt, diese (Un)Wichtigkeit meinem großen Bruder anzuvertrauen, sind die Werbespots von Sony:
Mir wird derzeit von meinem eigenen Deadeye eine Digitalkamera mit doppeltem Verwackelschutz angeboten, und im Hintergrund höre ich fröhlich ein Lied mit der Textzeile: "No, no, no, no, I don`t need it!"

Wenn Das nicht den Tag rettet, was dann?

星期四, 二月 23, 2006

Rettung naht...

Die stadt Townsville....

Lange ist es her, daß der Tag gerettet werden musste, alles ist friedlich, alle freuen sich, bis heute, denn Heute kommt:

Das Karneval-Monster!

Es ist Weiberfasching, sozusagen der Frauentag der KarnevalistInnen. Besonders auffällig ist, daß gerade heute jede Frau als Weib angesprochen wird, und daß auch gerade heute der Sexismus floriert wie lange nicht mehr - und alles nur für die Karnevalsjecken Weiber. Da hängt sich der Karnevaljseck doch gerne noch ein bisschen mehr ins Zeug, als wie sonst im Jahr, denn mann will frau, äh weib ja auch was gutes tun.
Die Frauen übrigens lassen sich das auch gerne gefallen, ist ja heute alles ganz witzig gemeint, und nach ner Flasche Eierlikör und ein paar Gläschen Blubberwasser, ist das ja auch ok, denn heute sind ja die Frauen an der Macht, und die Mächtigen wehren sich dann mit lustigem Geknutsche oder Schlipsabschneiden. Das Geknutsche lassen sich die Jecken gern gefallen, und das mit dem Schlips, naja die Symbolik ist doch angesichts der vielen kurzen Röcke ja auch hinfällig, baut sich frau doch damit wieder in ihre auferlegte Alltagsrolle ein. Alles in allem ganz schön schlimm!

Viel schlimmer noch! Das Karneval-Monster tarnt sich zuweilen sogar als Kürbis!

Deswegen der gute Rat: Einfach mal bis Aschermittwoch im Haus bleiben, oder nur bereits überprüfte, narrenfreie Wege beschreiten, sonst könnte es sein, daß einem der Schalk im Nacken sitzt!
Das schöne daran ist, daß mensch sich mal wieder mit gutem Grund zuhause verkriechen kann, und das Wetter spricht ja auch nicht dagegen.

Und mit diesen Tipps ist auch hoffentlich euer Tag gerettet!

星期日, 二月 19, 2006

Der Wert der Symbolik

Wenn einer eine Reise tut, dann... aber weiter im Text:
Selbst die schweizer Fahne wird in letzter Zeit desöfteren verbrannt. Vielleicht liegt es an einer religösen Aussage, schmückt die schweizer Fahne doch ein Kreuz. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, daß die schweizer, der dänischen Fahne verdammt ähnlich sieht, oder es liegt einfach nur daran, daß dänische Fahnen aus sind.
Verbrannt wird überall, selbst schon auf Gewerkschaftsdemos, so zum Beispiel beim Streik bei AEG in Nürnberg. Dort wurde die Fahne der Mutterfirma verbrannt. Woher das Aufleben, des guten alten anzündens kommt, bleibt wohl immer im Dunkel, aber Fahnen verbrennen ist schlicht und einfach in Mode.
Bleibt die Frage, wieviel Wert eine solche Symbolik noch ist, die so inflationär benutzt wird. Auf jeden Fall ist der Schockmoment schon lange überschritten, zumal sich die Christliche Welt sogar schon an die brennenden Kreuze des KKK gewöhnt haben, oder überhöre ich nur die milliarden Protestschreie? Und bei nicht brennenden Amerikafahnen ist die erste Asoziation: "Da fehlen doch die Flammen", so sehr hat sich das tägliche Fahnenverbrennen bereits in die Köpfe gebrannt.
Die Welt scheint so sehr Feuer und Flamme zu sein für heiße Symboliken, daß sie am Ende noch vergisst, auf was es denn wirklich ankommt: Grundsolide Werte! Wie in der Schweiz, wo ein symbolischer Beitrag für eine Übernachtung auch schonmal 20 Schweizer Franken (ca. 13€) sein kann.

Once again, the day is saved, thanks to ....... Switzerland!

星期六, 二月 18, 2006

Good Cop - Bad Cop!

Das alles gibts es seit dem 13.2.2006 in Los Angeles - und das ganze in einer Person: Lou Ferrigno!
Genau, der Hulkdarsteller (1977-1982) ist Reserve Deputy, also Hilfssheriff geworden. 20 Stunden die Woche will er sich hauptsächlich um missbrauchte und drogenabhängige Kinder kümmern. Klingt ganz gut, oder.
Was er macht, wenn es mal nicht um Kinder geht, weiß ich nicht, aber es bleibt zu hoffen, daß doch der eine oder andere ihn ordentlich sauer macht, damit wir auch den God Cop erleben dürfen, denn wir lieben es doch, wenn er sauer wird...

And so, once again, the day is saved, thanks to ....... Lou Ferrigno!